250. Schülerzeitung „Pfifferling”: Gründer treffen Macher

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Mit vielen derzeitigen Redakte
Mit vielen derzeitigen Redakteuren sowie all jenen, die den „Pfifferling” im laufe der Jahre mit gestalteten, feierte die GHS die 250. Ausgabe ihrer Schülerzeitung. Foto: Kròl

Linnich. Wer hätte gedacht, dass die Schülerzeitung der Gemeinschaftshauptschule Linnich, die sich aus einem regelmäßigen Elternbrief des Schulleiters Alfred Breuer zu einer Zeitung entwickelte, so lange überleben würde?

Eigentlich war sie dazu gedacht, den Zusammenhalt der Hauptschüler, die 1968 noch auf sämtliche Linnicher Ortschaften verteilt waren, zu fördern. 43 Jahre ist „der Pfifferling” schon alt und feierte nun ganz offiziell seine 250. Ausgabe. Mit Recht stolz sind Schüler und Schülerinnen, das Lehrerkollegium und all jene, die im Laufe der Jahre daran mitwirkten auf ihre Zeitung.

Ihr Name rührt von einem Missverständnis her. Als Alfred Breuer seine ersten Schülerredakteure um sich sammelte, war die Namensgebung ein wichtiges Thema. „Pfifferling” schlug ein Mädchen vor, meinte allerdings „Pfiffikus”. Der Versprecher blieb, der Pfifferling hat sich im Laufe der Jahre zu einer pfiffigen Schülerzeitung gemausert, die schon mit zahlreichen Preisen bedacht wurde.

Auch die 250. Ausgabe kann sich sehen lassen, spiegelt sie doch, dieses Mal ganz in Bunt, eine Menge vom Schulleben wieder. 25 Redakteurinnen und Redakteure arbeiten im Rahmen einer AG unter der Anleitung ihrer Lehrer Dirk Bercks und Markus Frohreich an der Zeitung, die vierteljährlich erscheint und bei den Schülern immer sofort reißenden Absatz findet.

So manches interessante Thema hat die Zeitung in der Vergangenheit aufgegriffen, manchen Wandel mit erlebt, und oft war sie sogar mit der Wahl ihrer Themen der Zeit voraus.

Auch heute steht wieder ein großer Wandel an. „Die Hauptschule wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Was aus der Schule wird, kann ich noch nicht sagen, aber ich hoffe, dass der Pfifferling weiter überlebt”, erklärte Schulleiterin Renate Schäfer, die Schüler, Lehrer und ehemalige Kollegen zu einer kleinen Feierstunde begrüßte. Sie schloss ihre Ausführungen mit den Worten: „Ich bin stolz auf Sie, auf Euch und auf den Pfifferling”.

Gekommen war auch Alfred Breuer, der Vater des „Pfifferlings”. Nachdem zuvor schon Dirk Bercks, der die Leitung vor drei Jahren von Hans Frechen übernommen hatte, die Geschichte der Zeitung hatte Revue passieren lassen, ging er noch einmal zurück zu den Anfänge der Hauptschule und den Anfängen des Pfifferlings.

Danke sagten außerdem im Namen der Redakteure für die geleistete Unterstützung Robin Doerfling und Daniela Dohr. Glückwünsche gab es von Seiten des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Venrath.

Ein kleines Rahmenprogramm für die Feierstunde hatten einige Schüler und Schülerinnen der GHS Linnich vorbereitet. Kr.
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