250 Biersorten können auf dem Schlossplatz probiert werden

Von: hfs.
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Prost: Andreas Born und Tamara Theissen gastieren erstmals mit ihrer Bierbörse auf dem Jülicher Schlossplatz. Im Angebot haben sie rund 250 nationale und internationale Biere. Foto: hfs.

Jülich. Seit 27 Jahren gibt es die sogenannte „Bierbörse“, ein Event, das mittlerweile in Deutschland Tausende Gäste anzieht. Abseits von Oktoberfesten sind die Macher von Mai bis September in 21 Städten unterwegs, um nationale oder internationale Biere zum Kosten anzubieten. Erstmals lädt man nun in die Stadt Jülich ein.

Vom 5. bis 7. September wird der Schlossplatz zum größten Biergarten im Kreis Düren. Mit über 250 Sorten Bier im Angebot.

„Wir kennen Jülich als Festungsstadt im Grünen, wir sind von der Lage des Schlossplatzes mit direkter Anbindung zur Innenstadt begeistert. Wir sind überzeugt davon, dass sich die Bierbörse etablieren kann“, sagt Andreas Born, Inhaber der Eventagentur aus Erkelenz, die bei den Verantwortlichen der Stadt Jülich „offene Ohren“ fand. Und die Zusage, bei einem Erfolg der Bierbörse in jedem Jahr zum festen Termin am ersten Wochenende im September wiederkommen zu dürfen.

Ob das Jülicher Publikum neben dem Weinfest eine Bierbörse im Veranstaltungskalender wünscht, wird das erste Septemberwochenende zeigen. Seitens des Veranstalters wird jedenfalls alles getan, damit sich die Gäste wohlfühlen. „Wir werden den größten Biergarten im Kreis Düren aufbauen“, verspricht Tamara Theissen als Managerin und zieht Parallelen zu hiesigen veranstaltungen, zum Beispiel zum Jülicher Weihnachtsmarkt. „Der fasziniert mich in jedem Jahr“, sagt die Erkelenzerin, die das Ambiente des Schlossplatzes besonders erwähnt.

Stommels Fassanstich

Dort wird pünktlich zur Eröffnung am 5. September, 15 Uhr, der bisher größte je aufgebaute Verkaufsstand ebenfalls geöffnet sein. Im wahrsten Sinne des Wortes das Flaggschiff der Bierbörse. Ein eindrucksvoller Dreimaster wird die Kulisse der über 30 Stände überragen, 14,5 Meter lang, bis zur Mastspitze 10,6 Meter hoch und neun Tonnen schwer. Aus dem Schiffsbauch der „Santa Maria“ heraus schenken dann die Mitarbeiter an bis zu 24 Zapfhähnen Störtebecker-Pils aus. Doch was wäre ein Bierfest ohne obligatorischen Fassanstich?

Den wird um 18 Uhr Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel vornehmen, mit ein, zwei oder auch mehr Schlägen am Stand der Hamburger Astra-Brauerei das erste Fass anschlagen, das dann als Freibier an die Gäste ausgegeben wird. Anschließend darf der Besucher die Neuheiten der Bier-Welt probieren. „Zu absolut fairen Preisen“, verspricht Born, der in seinem „Haus der 131 Biere“ nicht nur zum Beispiel San Miguel, Godowari aus Nepal, Bier aus Indonesien, Amerika, Mexiko oder das bekannte Grimberger Abteibier führt, „sondern auch das stärkste Lagerbier der Welt, das Samichlaus aus der Schweiz mit 14 Prozent Alkoholgehalt“. Dies wird nur am St. Nikolaustag gebraut, gilt deshalb unter Bierfreunden als ausgesprochene Rarität.

Dass Bayern mit dem Ausschank von vier Großbrauereien vertreten sein wird, versteht sich für eine Bierbörse von selbst. Auch andere Hausbrauereien aus Deutschland bieten Zapfbier an, immer in Originalgläsern. Cocktails und Bowle und selbstverständlich alkoholfreie Getränke werden an den drei Tagen angeboten. Inklusive nicht alltäglicher Imbisspezialitäten, die teils länderbezogen sind, entsprechend der Herkunft der Brauerei. „Wie wäre es dann einmal mit Wattwürmern“, fragt Tamara Theissen lachend. Im hohem Norden sei das eine Delikatesse. Doch soviel sei schon verraten, dieses geräucherte kulinarische Angebot hat mit Würmern so wenig zu tun wie Leitungswasser mit Bier.

Geöffnet ist Jülichs 1. Bierbörse am Freitag, 5. September von 15 bis 24 Uhr, samstags von 11 bis 24 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr. An allen Tagen wird Live-Musik geboten.

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