25-Jähriger wegen Mordes und Vergewaltigung vor Gericht

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Weil Michael H. (25) aus Jülich nach einem erzwungenen Geschlechtsverkehr die 20-jährige Christina B. getötet haben soll, muss sich der arbeitslose Maurer seit Mittwoch wegen heimtückischen Mordes vor dem Aachener Schwurgericht verantworten.

Staatsanwalt Ralf Bücker verlas nur die Anklage, weil eine Sachverständige fehlte.

Demnach hat H. in seiner Wohnung in Jülich nachts gegen ein Uhr mit dem Opfer Sex gehabt. Als die junge Frau ihn bat, wegen Schmerzen aufzuhören, machte er laut Anklage gegen ihren Willen weiter.

Als Christina B. sagte, sie gehe jetzt zu einem anderen Bekannten und sich umdrehte, um eine Schmuckstück anzulegen, nahm H. eine Sektflasche und schlug sie von hinten nieder. Als sie bewusstlos auf dem Boden lag, würgte er sie, bis der Tod eintrat.

Die Staatsanwaltschaft sieht in dem Fall die Mordmerkmale der Heimtücke und der Verdeckung einer Straftat verwirklicht. Der Prozess geht am 22. August im Aachener Schwurgericht weiter, den Vorsitz hat Richter Gerd Nohl.
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