20 Kinder feiern in Titz ihr großes Glaubensfest

Von: jago
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Wie in Titz bekräftigten in vielen weiteren Pfarrgemeinden Kinder bei ihrer Erstkommunion am „Weißen Sonntag“ ihr Taufversprechen und nahmen erstmals das „Brot des Lebens“ entgegen. Foto: Jagodzinska

Titz. Im liturgischen Kalender der katholischen Kirche heißt der Sonntag nach Ostern „Quasimodogeniti“. Die Übersetzung „Wie neugeborene Kinder“ verweist darauf, wie sich die Gläubigen fühlen dürfen, nachdem der Tod durch die Auferstehung Jesu in der Osternacht besiegt worden ist.

Allgemein besser bekannt ist dieser Tag als der „Weiße Sonntag“, an dem Kinder ab einem entsprechenden Alter in vielen Gemeinden zur „Erstkommunion“ geführt werden.

In der Vorbereitungszeit sind die Kinder mit der Bedeutung des Abendmahls vertraut gemacht worden. Dabei sind die Katechetinnen und Katecheten auf recht unterschiedliche Vorbildungen im Glauben gestoßen. Manche sind über das Vorbild der Eltern bewusst im Glauben aufgewachsen und der Kirche verbunden, manche haben den katholischen Glauben im alltäglichen Familienleben lediglich über die Hochfeste Weihnachten und Ostern wahrgenommen, die meisten haben über Kindergarten und Schule Grundwerte des Lebens im katholischen Glauben vermittelt bekommen.

Damit nicht nur das Beten des „Vater Unser“ stolperfrei und andächtig bewältigt wird, haben sich die Katecheten liebevoll in ihrer Freizeit um die Kommunionkinder gekümmert und dabei wertvolle Glaubenssamen gelegt. Ob diese im Lauf der Zeit aufgehen, liegt in den Händen der Eltern. Gemeinsam ist allen Kommunionkindern, wie beispielsweise in Titz den acht Mädchen und zwölf Jungen, dass sie vorher das Sakrament der Taufe empfangen haben.

Wenige Wochen nach ihrer Geburt haben stellvertretend Eltern und Paten das Glaubensbekenntnis gesprochen, dass sie nun eigenständig erneuerten. „Wir feiern mit den Kindern das erste große Fest ihres Lebens“, betonte Pfarrer Dieter Telorac zu Beginn des Gottesdienstes den hohen Stellenwert der Erstkommunion im Dasein eines katholischen Christen. Das Leitmotiv „Glaube macht hellhörig – Man hört nur mit dem Herzen gut“ hatte die Kinder in der Vorbereitungszeit begleitet.

Wie die 20 Kinder in Titz begingen am „Weißen Sonntag“ in vielen Orten die Mädchen in wunderschönen weißen Kleidern und die Jungen in feinen Anzügen ihr großes Glaubensfest, in den kommenden Wochen nach der Osterzeit bis hin zu Pfingsten werden viele in weiteren Pfarrgemeinden folgen und zum ersten Mal das „Brot des Lebens“ empfangen.

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