16 Megabit pro Sekunde: „Hawei” hat jetzt schnelles Netz

Von: hfs.
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Zeigen sich erfreut, dass nun
Zeigen sich erfreut, dass nun auch dei Bürger von Hasselsweiler über schnelles Internet verfügen können: Michael Müller, Bürgermeister Jürgen Frantzen, Stephan Fuß und Ortsvorsteher Robert Holzportz (v.l.). Foto: hfs

Hasselsweiler. Die Ortschaft Hasselsweiler ist seit wenigen Tagen „scharf” geschaltet. Die Baumaßnahme innerhalb der Breitbandversorgung für ein schnelles Internet ist damit auch in der westlichen Ortschaft der Gemeinde Titz angekommen.

Mit einer echten Bandbreite von bis zu 16.000 Kbit (16 Megabit) pro Sekunde macht damit die Dürener Firma Soco Network Solutions ihren Kunden den schnellen Blick ins World Wite Web möglich.

„Im Westen nichts Neues” titelte im Jahre 1929 der Schriftsteller Erich Maria Remarque, als er erstmals seinen Antikriegs-Roman vorstellte, der mit einer Verkaufsauflage von mittlerweile rund 20 Millionen zu den meistgelesenen Büchern der Welt zählt. Welche Geschichte erzählt wird, dies können die Hasselsweiler Bürger nun mittels schnellem Internet erkunden, womit es für sie doch etwas Neues im Westen gibt.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Firma Network Solutions einen Partner gefunden haben, der unsere Nutzungsvereinbarung unterzeichnet hat”, lobte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen an die Adresse von Stephan Fuß, Geschäftsführer des Dürener Unternehmens. Dabei unterstrich Frantzen die Philosophie der Gemeinde in Sachen Breitbandversorgung: „Nur solchen Kommunikationsunternehmen das Leerrohr zur Verfügung stellen, wenn sie bereit sind, die Bedingungen der Gemeinde zu erfüllen, selbst zuerst in hochmoderne Übertragungstechnik zu investieren, dann beim Kunden zu kassieren.

Nicht umgekehrt, denn wir wollen auch weiterhin Herr unserer Infrastruktur sein.” Die konnte nur geschaffen werden, indem insgesamt 390.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung standen. Im Frühjahr diesen Jahres begannen die Bauarbeiten für das gesamte gemeindliche Lehrrohrnetz, das jetzt nicht nur in Hasselsweiler liegt, sondern auch schon durch das IT-Unternehmen aus Düren mit hochmodernen Glasfasertechnik, ausgehend von der Übergabestation in Höhe von Rödingen über Ameln aus bestückt wurde.

„Wir sind nun in der Lage, die Bürger mit einer DSL-Bandbreite von echten 8000 bis 16.000 Kbit/Sekunde zu versorgen”, erklärte Fuß, als er mit Bürgermeister Frantzen, Ortsvorsteher Robert Holzportz und Michael Müller, Leiter des Bau- und Planungsamtes, die Übergabestation in Hasselsweiler in Augenschein nahm. „Damit ist Has-selsweiler sofort freigeschaltet”, freute sich Frantzen, der dabei auch die weitere Vorgehensweise erläuterte - ebenfalls mit Soco. „Jetzt geht es nach Müntz, und dann nach Ralshoven und Hompesch”, meinte Geschäftsführer Fuß.

Auch dort ist schon alles für das schnelle Internet vorbereitet, doch müssen die Bürger noch etwas Geduld aufbringen. Grund ist der Ausbau der Kreisstraße 5 zwischen Müntz und Hasselsweiler, mit der am 21. November begonnen wird. Aufgeteilt in insgesamt fünf Bauabschnitte, so Michael Müller, soll die neue K5 voraussichtlich im Frühjahr 2012 befahrbar sein. Und damit wäre dieser gesamte Abschnitt dann auch mit dem notwendigen Leerrohr für das Glasfaserkabel bestückt.

Vereinbart ist, „dass der Kreis im Zuge des Ausbaus das Rohr mit verlegt”, erläuterte Frantzen, in dessen Gemeindebereich dann nur noch das neue Baugebiet Titz 18 (Kölner Straße) unterversorgt ist, dort auch kein Kabelempfang möglich ist, da entsprechende Installations-Leitungen vom Anbieter Telekom beim Ausbau zu verlegen versäumt wurden. „Aber es ist nicht Aufgabe der Gemeinde Titz, Infrastruktur im IT-Bereich zu ermöglichen.” Dies, so der Titzer Bürgermeister, „wird nur geschehen, wenn ein Konjunkturpaket III aufgelegt wird”.
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