15 Jahre NoiseLess: Sechs Künstlerinnen auf der Bühne

Von: mio
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Andrea Porten besang Verlust wie Gewinn in ihren Liedern. Foto: Mira Otto

Jülich. Seit 15 Jahren können sich Besucher an den musikalischen Acts der NoiseLess-Reihe erfreuen. Diesnmal waren gleich sechs Künstlerinnen auf der Bühne der Kleinkunstmusikreihe.

Eröffnet wurde die ausverkaufte Veranstaltung von der Organisatorin des Events, Virginia Lisken. „Ich erfülle mir heute den Wunsch eines Frauenabends“, sagte sie zu den weiblichen Stimmen des Programms. Mit „The Mystery of Your Gift“ von Josh Gorban leitete die Künstlerin auch das musikalische Programm in der Halle des Kulturbahnhofs ein.

Darauf betrat die flippige Andrea Porten die Empore. Mit ihren selbst geschriebenen Liedern und der Gitarre an ihrer Seite performte sie beispielsweise das Stück „Du bist ein Geschenk“. Auch ein Coversong fehlte in ihrem Repertoire nicht: Mit dem Wechsel von einem akustischen Stil zu einer elektrischen Gitarre rockte sie mit „Love Me Like a Man“ von Bonnie Raitt die Bühne.

Mit dem „Balladenfreak“ Christina Dohmen wurde Andrea Porten von einer weiteren Sängerin abgelöst. Christina Dohmen ging an diesem Abend nach einer längeren musikalischen Ruhephase extra für NoiseLess wieder ans Mikrofon. Begleitet von den beiden Gitarristen Leo Schwan und Bernhard Schultze und Norbert Stass am Cajon verbreitete sie mit „Das Leben ist schön“ von Sarah Connor Gänsehautfeeling im Saal, um daraufhin mit „Dein Ding“ von Annett Louisan für brüllende Lacher in den Reihen zu sorgen.

Auch Silvia Confido, die von Tine Vonhoengen gesanglich reichlich unterstützt wurde, machte mit Funk und Soul ordentlich Stimmung. Das Duo mit hohem Unterhaltungsfaktor brachte die Hörerschaft mit Witz und klangvollem Geschick dazu, die Stühle zu verlassen und das Tanzbein zu schwingen. Vereinzelt stellten sich hierbei die Damen des Publikums unter Jubel auch auf die Stühle. „Heute werden von allen Musikern nur persönliche Lieblingstitel gesungen“, sagte Silvia Confido zu dem Programm, bei dem bei ihr auch „Hey“ von Yvonne Catterfeld nicht fehlen durfte.

Den gesanglichen Schlusspunkt setzte schließlich Natascha Wenrich. Dabei wurde sie von Ralf Hintzen am E-Piano begleitet. Gefühlvoll ließ sie den Abend auch mit älteren Titeln wie „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“ von Marlene Dietrich ausklingen. Bekannt ist Natascha Wenrich als Bandmitglied der Beets’n’Berries.

„Ich bin einfach nur glücklich, dass es nach 15 Jahren so gut läuft“, sagte Virginia Lisken zu der Veranstaltung. „NoiseLess ist mittlerweile eine Marke.“ Darüber hinaus sei das Ende der Reihe nicht in Sicht.

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