15 Jahre Kulturbahnhof: Ein Riesenspaß zum Geburtstag

Von: ls
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Das Publikum tanzte zwischen den Musikern von „The Blue Beat” auf der Bühne. Foto: Schmidt

Jülich. Anlässlich des 15. Geburtstags lud das KuBa zu einer großen Feier ein. Der Moderator des Rockfestivals, Uwe Mock, ehemaliges Vorstandsmitglied des KuBa-Vereins, kündigte in seiner Einladung an „regionale Bands, uralte Bands, die mit dem Rollator ankommen müssen, und Bands, die in anderen Konstellationen Musik gemacht haben.”

Zu Beginn des Festivals war das Publikum noch recht überschaubar, aber die Räume des KuBa füllten sich mit fortschreitender Stunde immer mehr und machten gegen Mitternacht ein Durchkommen fast unmöglich.

Die erste „Kapelle”, der Uwe Mock die Bühne überließ, stammte aus der Region. Der Auftritt von „Society of Suicide” war ein ganz besonderer, denn für die Musikergruppe sollte er der letzte sein. Das temporeiche und klangstarke Abschiedskonzert wird allen in sehr guter Erinnerung bleiben, auch dank der Bierflaschen, die ans Publikum verteilt wurden. Zum Abschluss des Action-geladenen Auftritts sang das Publikum gemeinsam „auf Wiedersehen”.

Bevor die nächste Band begann, präsentierte Uwe Mock einige Eckdaten der Geschichte des KuBa. Die Gäste erfuhren, dass der KuBa-Verein bereits 1991 gegründet wurde und man streng genommen „also 20 Jahre KuBa, nicht 15” feierte. Jedoch gab es fünf Jahre lang keine Räumlichkeiten, erst am 23. Oktober 1996 konnte das ehemalige Bahnhofsgebäude bezogen werden. Im neuen Domizil durften allerdings keine Rock- und Disco-Veranstaltungen stattfinden, die Konzerte mussten ausgelagert werden.
Die Jülicher Band „Lord Louis And The Enemies Of Man” besteht bereits seit über 25 Jahren und zeigte nach einer fünfjährigen Bühnenpause ihr Können. Zahlreiche Besucher ließen sich von den Rockklängen mitreißen und ließen die Musiker erst nach der Zugabe „Bad taste” gehen.

Während sich die dritte Band des Abends vorbereitete, wurden Videobotschaften zum 15-jährigen Bestehen des Kulturbahnhofs eingespielt. Nicht nur der ehemalige KuBa-Geschäftsführer Christoph Klemens, auch zahlreiche Bands, die schon einmal im KuBa aufgetreten waren und persönlich nicht bei der Geburtstagsveranstaltung anwesend sein konnten, übermittelten ihre Glückwünsche auf der Leinwand.

Danach begann ein Feuerwerk des Ska. Die sieben Musiker der Band „The Blue Beat” verbreiteten vom ersten Takt an Tanzstimmung und versetzten die Bahnhofshalle in Bewegung. Nicht nur Gesang, Gitarren und Schlagzeug, sondern auch die mitreißenden Bläser- und Keybordelemente ließen kaum einen Fuß still stehen. Das Publikum tanzte vor der Bühne und auch zwischen den Musikern.

Die ausgelassene Stimmung begleitete auch die vierte Band des Festivals. Mit Punk´n´Roll, einer Mischung aus Punkrock, Hardcore und Rock´n Roll, interpretierten „Rita Leen” Coversongs auf ihre Weise.

Im Anschluss an das Rockfestival rundete eine Aftershow-Party mit DJ „Dan BeauChamps” die Geburtstagsfeier des KuBa ab.
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