14 neue Arbeitsplätze durch „Möbel und Mehr”

Von: Anja Klingbeil
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In dem Gebrauchtwarenkaufhaus direkt neben dem Hexenturm gibt es viel zu entdecken: Möbel, Hausrat und Sammlerstücke. Foto: Anja Klingbeil

Jülich. 18 Monate hat die Schwangerschaft gedauert. Aber das Kind ist gesund. „Auch wenn das eher nach einem Elefantenbaby klingt”, sagt Dr. Thomas Kreßner, Vorstandsvorsitzender des Christlichen Sozialwerkes (CSW) Jülich, schmunzelnd.

Doch so hatten die „Eltern” genügend Zeit, die richtigen Weichen zu stellen und wichtige Fragen zu klären wie „Wo soll es wohnen?” oder „Wie sollen es heißen?”. Das Baby namens „Möbel und Mehr” (MuM) wohnt ab sofort an der Schützenstraße 6, links neben dem Hexenturm.
Artikel„MuM” klingt nicht nur nach prickelndem Sekt, sondern steht im übertragenden Sinne auch für den Mut des Christlichen Sozialwerks ein Kaufhaus für Menschen mit kleinem Budget zu eröffnen.

Das müssen nicht nur Hartz-IV-Empfänger sein. Sondern auch Studenten, die auf der Suche nach einem günstigen Schreibtisch sind, oder junge Familie, die gebrauchte Kindermöbel und Spielsachen erstehen wollen.

Aber vor allen Dingen ist „Möbel und Mehr” ein Projekt, das Langzeitarbeitslose qualifiziert, ihnen neues Selbstbewusstsein gibt und die Chance bietet, wieder zurück in den Arbeitsmarkt zu finden. Sieben solcher Stellen sind derzeit im „Möbel und Mehr”-Team mit Langzeitarbeitslosen besetzt. 14 sollen es auf Dauer werden. Finanziert auch durch die Verkaufserlöse des Kaufhauses, die komplett zurück in die Qualifizierungsmaßnahmen fließen.

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