132 Jülicher Haltestellen bald behindertengerecht

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Der seh- und gehbehindertengerechte Ausbau von Bushaltestellen als Schritt zur Barrierefreiheit in Jülich beginnt 2014. Foto: Uerlings

Jülich. Mitglieder des Arbeitskreises für ein inklusives Jülich (AKI) und des Seniorenbeirats der Stadt trafen sich unlängst mit Mitarbeitern des Tiefbauamtes, um die Pläne für einen seh- und gehbehindertengerechten Ausbau der Bushaltestellen in Jülich zu prüfen. In der Stadt gibt es mehr als 200 Bushaltestellen.

Davon gehören 132 Haltestellen zum Öffentlichen Personen Nahverkehr und sind damit förderfähig. 

Die Stadt erhält nämlich für den Ausbau aus dem Förderprogramm des Nahverkehrs Rheinland 85 Prozent der Gesamtausbaukosten als Zuschuss; die restlichen 15 Prozent muss die Stadt selbst tragen. Mittel sind bereits in den Haushalt eingestellt worden.

Der geh- und sehbehinderten-gerechte Ausbau der Bushaltestellen soll in vier Abschnitten geschehen. Sobald der Bewilligungsbescheid vorliegt, soll in 2014 mit dem ersten Abschnitt begonnen werden.

Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes erläuterten den Mitgliedern des AKI und des Seniorenbeirates die in den Plänen vorgesehenen Details zum Ausbau wie Leitstreifen, Auffangleisten, Aufmerksamkeitsfeld, Bodenindikatoren, Bordsteinhöhen für Niederflurbusse. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Düren (Mitglied im AKI) erläuterte die relevanten DIN-Vorschriften, deren Berücksichtigung wichtig für einen bundeseinheitlichen Ausbau der Bushaltestellen ist.

In der gemeinsamen Stellungnahme wiesen die Mitglieder des AKI und des Seniorenbeirates darauf hin, dass neben dem seh- und gehbehinderten gerechten Ausbau der Bushaltestellen in Zukunft auch eine Umstellung der Buslinien auf Niederflurbusse erforderlich wird.

Informationen zum Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) gibt es im Internet auf der Homepage www.juelich.de/menschenmitbehinderungen oder direkt bei Beatrix Lenzen vom zuständigen Amt für Familie, Generationen und Integration, Telefon 02461/63239.

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