13-Jähriger debütiert im letzten TTC-Heimspiel

Von: ahw
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Letztes Saison-Heimspiel in der Nordhalle an der Berliner Straße: Zweitligist TTC Indeland Jülich empfängt am Sonntag ab 14 Uhr den SV Siek. Das Bild zeigt das Jülicher Doppel Hermann Mühlbach (von links) und Yoshihiro Ozawa. Foto: Kròl

Jülich. Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich biegt auf die Zielgerade der laufenden Saison ein: Am Sonntag steht bereits das letzte Heimspiel in der Nordhalle an der Berliner Straße auf dem Plan: Gast ist um 14 Uhr der SV Siek, früher einmal Angstgegner der Herzogstädter.

Seinen Schrecken hat das Gästeteam aber längst verloren. Das Hinspiel im „Hexenkessel von Siek“ gewann der TTC deutlich mit 6:1. Auch am Sonntag sollte der designierte Vizemeister das bessere Ende für sich behalten. Interessant ist der Vergleich am Sonntag dennoch, denn die Indeländer setzen ihre „junge Welle“ fort und setzen Talent Johannes „Billy“ Nikas im Einzel ein. Der 13-Jährige (!) ist kein unbeschriebenes Blatt, denn er gehört dem Verein bereits seit 2006 an.

Der Youngster bewältigt in der laufenden Saison eine Doppelbelastung, denn er ist sowohl in der Jungen-Verbandsliga als auch in der 3. Herrenmannschaft für den TTC aktiv. „Er hat diese Saison bisher 54 Einzel- und 28 Doppelspiele für uns absolviert“, rechnet Manager und Ehrenvorsitzender Arnold Beginn das enorme Pensum des Nachwuchsmannes vor. Insofern ist der Einsatz in der Zweitliga-Mannschaft der gerechte Lohn für den hoch talentierten Jungen, der das Gymnasium Zitadelle besucht und zeitweise zweimal wöchentlich im Tischtennis-Leistungszentrum in Düsseldorf trainiert hat.

„Das Konzept, eigene Nachwuchsspieler einzubauen, kommt auch bei unseren Sponsoren sehr gut an“, sieht Manager Beginn den Verein auf einem guten Weg.

Im Prinzip ist das Ergebnis gegen den SV Siek zwar zweitrangig, doch gleichwohl warnt Beginn vor den Gästen. Deren Spitzenspieler, der chinesische Altmeister Yangsheng Wang, fehlte im Hinspiel und würde mit seiner Mannschaft nur zu gern in Jülich gewinnen, zumal Siek noch die winzige Hoffnung hegt, doch noch die eingleisige 3. Bundesliga zu erreichen. Dazu müsste allerdings am Sonntag unbedingt ein Sieg her. Das werden Szöcs, Mühlbach und Co. aber verhindern wollen.

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