120 Kinder bauten sich ihr Gallierdorf aus Holz

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Jede Menge handwerkliches Geschick haben die Linnicher Ferienkinder an den Tag gelegt, um eine formvollendete Bretterstadt zu erschaffen. Auf ihr Werk sind sie sichtlich stolz. Foto: Gottfroh

Linnich. Fünf Tage lang hämmerten und schraubten 120 Kinder - natürlich mit der Hilfe von 50 ehrenamtlichen Betreuern - auf dem Gelände der Linnicher Grundschulen, was das Zeug hielt. Das Ergebnis der handwerklichen Bemühungen konnte sich sehen lassen.

Die Nachwuchshandwerker hatten sich bei den traditionellen Ferienspielen, die vom Jugendheim Skyline der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus in Linnich veranstaltet wurden, ihre eigene kleine Bretterstadt erschaffen.

Dabei trifft die Bezeichnung Gallierdorf die Siedlung wohl besser, denn die Spiele standen unter dem Motto „Asterix und Obelix”. „500 Quadratmeter Holz wurden in diesem Jahr verbaut”, erklärte Urs Brunnengräber, Leiter der Ferienspiele, sichtlich zufrieden mit dem Resultat.

Rund ein Dutzend Holzhäuschen erhoben sich halbkreisförmig aus dem Boden. Dabei hatte jede Hütte individuelle Elemente, so dass kein Haus wie das andere aussah.

Jede Menge Energie und Kreativität hatten die Kinder auch in die Dekoration ihrer Häuser fließen lassen. So fungierte in der Hütte einer Häuslebauergruppe eine ausrangierte Tischdecke der Eltern als Gardine, bei einer anderen musste eine alte Poolplane aus dem heimischen Garten als Dachabdichtung herhalten.
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