Floßdorf/Juelich - 1000 Pilger erbitten Marias Beistand

1000 Pilger erbitten Marias Beistand

Von: Kr.
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Eigentlich wollten junge Männer des Barmener Maiclubs das Gnadenbild durch den Ort tragen, doch kurz vor der Prozession vereitelte ein heftiges Gewitter dies. Foto: Kròl

Floßdorf/Juelich. „Hilf Maria, es ist Zeit – Hilf, Mutter der Barmherzigkeit“, unter diesem Leitgedanken stand die diesjährige Maria Hilf Oktav in der Pfarrkirche St. Hermann-Josef Floßdorf.

Seit 1872, als der damalige Pfarrer Limbach eine Kopie des bekannten Gnadenbildes der Mutter Maria, das ursprünglich von der Insel Kreta stammte, nach Floßdorf holte, treffen sich hier stets im Monat Juni die Gläubigen vor dem Gnadenbild um die Hilfe der Gottesmutter zu erflehen. Auch in diesem Jahr kamen während der Festwoche rund 1000 Pilger um der Mutter Jesu ihr Anliegen darzubringen.

Unter der Mitwirkung des Kirchenchores Barmen war am Sonntag die Oktav mit einer Festmesse eröffnete worden. Im Verlauf der Woche hatten sich Pfarrer Conrad Barisch, Pfarrer Stefan Bäuerle, Pfarrer Jürgen Frisch und Pfarrer Heinz Philippen die morgendlichen Pilgermessen aufgeteilt. Den Abschluss dieser Woche bildete ebenfalls ein Festhochamt, das vom Rurdorfer Kirchenchor gestaltet wurde, sowie die Pilgerandacht und sakramentaler Segen.

Geplant war auch wieder eine Prozession bei der das Gnadenbild von einigen jungen Männern des Maiclubs Barmen durch den Ort getragen werden sollte, doch ein heftiges Gewitter vereitelte dies. So blieben die Gläubigen im Gotteshaus und empfingen dort den Segen.

Gemeinsam mit Pfarrer Stefan Bäuerle, Pfarrer Christof Graaff, Pfarrer Jürgen Frisch und Pfarrer Heinz Philippen, der mit einer Pilgergruppe zu Fuß aus Tetz gekommen war, feierten sie diese Abschlussandacht. In seiner Predigt griff Kaplan David Grüntjens, der als Gast aus Krefeld Hüls gekommen war, den Leitsatz der Oktav auf und erinnerte an die Liebe und Barmherzigkeit Gottes.

„Mehr Barmherzigkeit als das, was Jesus für uns am Kreuz getan hat, geht nicht“, erklärte er und griff auch die Liebe Mariens zu ihrem Sohn auf, die unter dem Kreuz verharrte. „Sie ist unter dem Kreuz geblieben und das gleiche tut sie auch für uns“, betonte er und meinte außerdem, „die Konsequenz daraus ist auch ihr Titel Mutter der Barmherzigkeit“.

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