100 Ehrenamtler und 3000 Gäste bringen 4400 Euro für die gute Sache

Von: ptj
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Kinder profitieren von „genialer“ Vatertagsfete: Das Veranstaltungsteam „Vatertag an der Glocke“ ist erkennbar an seinen himbeerfarbenen Polo-Shirts. In der Mitte ist der Indener Bürgermeister Jörn Langefeld zu sehen. Foto: Jagodzinska

Inden/Altdorf. „Ich war richtig begeistert, alles war perfekt, super organisiert. Sogar Leute von außerhalb sind gekommen“ – das Lob des Indener Bürgermeister Jörn Langefeld richtete sich an das neunköpfige Team aus dem Neubaugebiet „An der Waagmühle“, das zum sechsten Mal in Folge ein gemütliches Familienfest an Christi Himmelfahrt in eine „geniale Vatertagsfete für kleines Geld“ verwandelt hatte.

Nach Schätzung von Sprecher Marcel Seltmann waren kontinuierlich 1000 Besucher „an der Glocke“, gemeint ist die Gedenkstätte an der Pierer Straße. Über den ganzen Tag verteilt seien zwischen 2000 und 3000 Gäste dort gewesen. Rund 100 ehrenamtliche Helfer übernahmen Schichten zur Bewirtung der vielen Besucher, gleichzeitig standen „sieben bis acht Mann am Grill“. Von 11 bis 23 Uhr war „die Hütte voll“, das Bier floss in Strömen, die gespendeten Kuchen fanden reißenden Absatz. Die inzwischen drei Hüpfburgen waren „rappelvoll“, zudem „halten uns alle Anwohner den Rücken frei“.

Dank der großzügigen Spenden ortsansässiger Gewerbetreibender kam erneut eine stattliche Tombola zustande. Der Indener Bürgermeister Jörn Langefeld hatte zehn Liter selbst gemachte Currysauce gespendet, „wahrscheinlich der Grund für die Rekordeinnahme und die vielen auswärtigen Besucher“, wie bei der Scheckübergabe im Rathaus gescherzt wurde.

Die Gemeinde Inden unterstützt das Event vor allem „mit Manpower“, platziert etwa unentgeltlich das große Zelt. Weil erfahrungsgemäß gegen 17 Uhr auf dem Platz „kein Durchkommen mehr ist“, soll ein Gebüsch versetzt werden, was ebenfalls die Gemeinde Inden übernehmen will. Trotz allgemeiner Preiserhöhungen legen die Veranstalter Wert auf ein günstiges Preisniveau, so wird ein Getränke nach wie vor für einen Euro verkauft.

„Alle Familien sollen einen tollen Tag für kleines Geld verbringen“, begründet Seltmann die Maßnahme. Kindertagesstätten und andere Institutionen zur Förderung von Kindesinteressen kamen traditionell in den Genuss des Erlöses aus der Vatertagsfete. Insgesamt verteilten Marcel Seltmann und sein Team 4400 Euro an acht Institutionen: Jeweils 750 Euro erhielten die größten Kitas St. Josef Inden, „Peppino“ in Lamersdorf und der „Wichtel-Treff“ in Frenz.

600 Euro gingen an die integrative „Villa Sonnenschein“ in Lucherberg, 450 Euro an den profinos-Kindergarten St. Barbara in Schophoven. Der Förderverein „Helping Hands“ und der Förderverein der Grundschule kamen in den Genuss von jeweils 300 Euro, die Ferienspiele der katholischen Pfarrei St. Josef wurden mit 500 Euro bezuschusst. Dazu hatten die Ausrichter noch die Buskosten übernommen.

„Wir kriegen ein bisschen mit, was mit den Einnahmen gemacht wird“, freute sich Seltmann und bekundete das Interesse des Teams, künftig statt der Scheckübergabe direkt konkrete Projekte zugunsten von Kindern zu bezahlen.

Für die 7. Auflage 2018 ist an der Glocke die „längste Theke Indens“ geplant. „Wir brauchen auch nächstes Jahr wieder Hilfe und Kuchenspenden“, rief Seltmann am Ende in Erinnerung.

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