Bessere Solarzellen billiger fertigen
Jülich. Das Jülicher Forschungszentrum (FZJ) liegt nördlich des 50. Breitengrades, die chinesische Konkurrenz, die mit billigen Solarmodulen den Weltmarkt überschwemmt, produziert südlich des 30. Breitengrades. Mit wachsendem Erfolg, doch eine Situation, bei der China und Deutschland gleichermaßen profitieren, ist noch weit entfernt.
Seit 40 Jahren macht die Combo in «Blech»
Jülich. Der weit über die lokalen Grenzen hinaus beliebte Jülicher Musikexpress feierte in der gerade ausgeklungenen Session sein jeckes 4 x 11-jähriges Bestehen. Obwohl sein Repertoire heute nur noch zu etwa einem Drittel karnevalistisch geprägt ist, ist das Jubiläum gerechtfertigt.
Die umfassende Reise in ein «Universum in Glas»
Linnich. Ein Universum in Glas - dieser Beiname stünde dem Glasmalerei-Museum Linnich selbst gut zu Gesicht, wenn er nicht schon reserviert wäre. «Universum in Glas» wird die große Ausstellung heißen, die sich dem Werk des weltbekannten Künstlers Professor Ludwig Schaffrath widmet. Sie wird das Museum vom 19. Mai bis zum 28. Oktober beherrschen und wird in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes sein.
Indoor-Kartrennen: «Boxenludolfs» liegen vorne
Rödingen/Eupen. Bei bitterkalten Hallentemperaturen wurde das vermutlich kälteste Indoor-Kartrennen des Jahres ausgetragen. Ein volles Starterfeld war allerdings garantiert bei 25 Teams mit jeweils zwei Fahrern. Die Stimmung unter den Teams war sportlich verbissen, gleichwohl gut und freundschaftlich.
Parkinson: Der Arzt kommt jetzt per Video ins Haus
Düren/Münster. Seit fast vier Wochen steht Werner Bloss jeden Tag im Rampenlicht. Morgens um neun Uhr das erste Mal: «Über einen kleinen Sender am Handgelenk schalte ich bei mir im Wohnzimmer die Video-Kamera und den Scheinwerfer ein», berichtet der 81-Jährige aus Münster.
Happy End für Katzen nach der Feuersbrunst
Altenburg. Vier Tage nach dem verheerenden Brand in Altenburg sind zwei der vermissten Katzen gefunden worden.
DSL-Ausbau: «Hawei» surft auf Überholspur
Von Volker Uerlings | 01.09.2011, 17:35
Schon Ende September dürfen sich die Einwohner von «Hawei» auf Geschwindigkeiten von 12 bis 16 Megabit pro Sekunde freuen, wenn sie sich durch das world wide web bewegen. Das gilt für diejenigen, die sich für das Produkt «DN-connect» von Soco entscheiden, die als «Pionier vor Ort» ist. Es ist denkbar, dass weitere Telekommunikationsanbieter folgen. Denn «das Leerrohrnetz steht nicht exklusiv Soco zur Verfügung», wie der Verwaltungschef erklärte. «Wer kommen will, kann rein.»
Vier weitere Titzer Dörfer kommen mit etwas Verspätung in den selben «Genuss»: nämlich Müntz, Hompesch, Gevelsdorf und Ralshoven. Das wird voraussichtlich im Frühjahr 2012 der Fall sein.
Noch gibt es nämlich eine Lücke im Leerrohrnetz, die bei einer Baumaßnahme des Kreises Düren ab dem Jahresende (Kreisstraße 5/Von-Leerodt-Straße) geschlossen werden wird. Darauf muss man warten, davor und dahinter ist alles getan.
Zusammen 380 000 Euro haben Titz und der Kreis «verbuddelt», denn dafür wurden von der Hauptvermittlungsstelle Ameln aus sechs Kilometer Leerrohr gelegt, wie Fachbereichsleiter Michael Müller darlegt. Die Konzentration auf die genannten fünf Dörfer ist das Ergebnis einer Bedarfsanalyse.
In manchen Ortschaften - in weiten Teilen von Titz, Rödingen, Opherten und Kalrath - liegt das Kabelnetz eines TV-Anbieters, der inzwischen separat auch Breitbandanschluss ermöglicht. «Da gibt es also schon ein Produkt, da müssen wir kein weiteres finanzieren», so der Bürgermeister. In Has-selsweiler & Co. war das anders. Hier gab es heutzutage inakzeptable DSL-Geschwindigkeiten von 1 Mbit/Sek oder gar nur ISDN-Standard (384 Kbyte/Sek) wie in Hompesch.
Die Technik des derzeit einzigen Anbieters Soco ist aufrüstbar für noch höhere Geschwindigkeiten, erklärte Stephan Fuß, Geschäftsführer des umtriebigen Dürener Unternehmens.
Unterdessen steht in Titz die Beseitigung der weiteren «weißen Flecken» auf der DSL-Landkarte auf dem Plan (in einigen Rödinger Straßen und dem Titzer Neubaugebiet). Die Telekommunikations-Anbieter sollen sich positionieren und erklären, ob sie ein Angebot unterbreiten und investieren wollen - oder nicht.
Falls dabei wieder eine Finanzierungslücke entsteht, will die Gemeinde Fördertöpfe nutzen, «so es sie gibt», kündigt der Bürgermeister an.
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