Titzer Platanen werden doch gefällt
Titz. Die Platanen in einem Teilbereich der Ortsdurchfahrt Hasselsweiler werden gefällt. Diesen Mehrheitsbeschluss fasste nun der Rat der Gemeinde Titz und widersprach damit der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschuss.
TTC Indeland ohne Lauric Jean gegen Berlin
Jülich. Normalerweise könnte der TTC Indeland Jülich nach dem überzeugenden 9:5-Heimsieg gegen den TTC Hagen frisch gestärkt und frohen Mutes die kommende Aufgabe gegen Hertha BSC Berlin angehen, doch mit den Gedanken an das Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße gegen die «alte Dame» legen sich Sorgenfalten auf die Stirn von TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig.
Rot-Grün kritisiert Hygienevorschriften für Tagesmütter
Kreis Düren. Die Bundesregierung will eine EU-Richtlinie mit strengen Hygienevorschriften für Tagesmütter vorschreiben - entgegen der Auffassung der NRW-Landesregierung und der EU-Kommission selbst.
Herber Rückschlag in Linnicher Bemühungen um Malefinkbach
Linnich. Die Bemühungen der Stadt Linnich, den trocken gefallenen Malefinkbach wieder mit Wasser zu befüllen, haben einen herben Rückschlag erhalten.
Kreistag fordert Verbot der Kameradschaft
Kreis Düren. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordert der Kreistag ein sofortiges Verbot der rechtsextremistischen «Kameradschaft Aachener Land» (KAL).
Die Säge wird an die Baumschutzsatzung gelegt
Aldenhoven. Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Aldenhoven, die seit 2001 gilt, kommt auf dem Prüfstand. Die Alternative lautet: Abschaffen oder überarbeiten.
Spannende Reise in die Vergangenheit
(ptj) | 05.09.2010, 17:15
Gleich am Morgen wurde Archäologe Dr. Jürgen Thißen umlagert, der die Funktionsweise einer Birkenpechdestille erläuterte, die vor 120.000 Jahren am Südrand von Altdorf existierte. Auf 83 von 136 untersuchten Werkzeugen, die unter sechs Metern Löß aus dem Birkenpechkeller gut erhalten geborgen wurden, hatte Thißen Birkenpechkleberspuren entdeckt, im Übrigen mit dem bloßen Auge erkennbar.
Gleich daneben legte Dario Schröder die Inhalte zweier original römischer Steinurnen frei. Eine barg Leichenbrand gleich mehrerer Verstorbener, nach Schröders Meinung «auch nicht die feine Art».
Grabbeigaben aus unterschiedlichen Materialien fanden sich in der zweiten Urne, die Trennung der Inhalte war aus religiösen Gründen erfolgt. Zudem wurden die vier Teile der 2,80 Meter hohen Jupiter-Giganten-Säule aus dem Tagebau Inden bewundert sowie Funde aus dem steinzeitlichen Gräberfeld.
Zwischen archäologischen Fundstücken oder preiswerten Nachbildungen präsentierte sich die Archäobotanik der Universität zu Köln: Welche Früchte, Kräuter, Gewürze hielten zu römischer Zeit Einzug in die germanische Provinz?
Das meiste Gedränge herrschte in der eindrucksvollen eisenzeitlichen Hofanlage, wo das Leben früherer Epochen boomte: Lehmkuppelofen und Holzkohlenfeuer brannten. Es wurde im Tonkopf gekocht und Stoffe mit Naturfarben gefärbt. Hühner liefen begierig zwischen den Besuchern herum, um Essensreste zu ergattern. Kinder töpferten Nachbildungen antiker Gefäße und Figuren aus der Steinzeit.
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