Balbazaar: Skurriles Spektakel voller Charme

| 05.09.2010, 17:00

Jülich. Noch befindet sich das Projekt in seiner Erprobungsphase, doch will man den Beteiligten glauben, wird es auch nie ganz fertig werden und sich permanent im Wandel befinden. Überall dort, wo Balbazaar in Zukunft Station machen wird, wollen sie Menschen und skurrile Dinge sammeln und ihren Kuriositäten hinzufügen.
Mit der Zeit soll ein richtiges Dorf entstehen, das sich auf Wanderschaft durch Europa macht. 2012 soll es auf große Tour gehen, und jetzt machte die Truppe, die während ihrer Probephase bereits in Tours und im Elsass Station machte, auch Rast im Jülicher Brückenkopf-Park.

Mitgebracht hatten die 15 jungen Künstler etliche Attraktionen. Das Wanderkino «Le Caravanograph», das Wanderradio «Radio Charette», das musikalische Theater Dojokarlos Merkantil Madgine, die Wahrsagerin M. Dorkine, Ernestine mit ihrer Kostümerie sind bereits einsatzfähig.

Das Hotel «Pouch Pouch», in dem man später tatsächlich Zimmer mieten kann und dabei so manche Überraschung erlebt, ist noch im Bau. Doch solche Jahrmarktattraktionen wie Flaschen werfen, Bing Bong - ein ganz besonderes Murmelspiel -, die Malaktion Spin-Art oder das mechanische Pferderennen sind ebenfalls fertiggestellt.

Und dies ist dann auch, was den Charme von Balbazaar ausmacht: Mit kleinen Dingen, den Menschen Freude machen und ihnen dort begegnen, wo sie zusammenkommen. So entstand die Idee zu einem skurrilen Jahrmarkt mit dem der Kopf der Truppe, Julien Suabaget, sich seinen Kindheitstraum, erfüllte.

Unterstützt wird sein Projekt vom Verein «Popul 'art» und einigen anderen Förderern.