Titzer Platanen werden doch gefällt
Titz. Die Platanen in einem Teilbereich der Ortsdurchfahrt Hasselsweiler werden gefällt. Diesen Mehrheitsbeschluss fasste nun der Rat der Gemeinde Titz und widersprach damit der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschuss.
TTC Indeland ohne Lauric Jean gegen Berlin
Jülich. Normalerweise könnte der TTC Indeland Jülich nach dem überzeugenden 9:5-Heimsieg gegen den TTC Hagen frisch gestärkt und frohen Mutes die kommende Aufgabe gegen Hertha BSC Berlin angehen, doch mit den Gedanken an das Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße gegen die «alte Dame» legen sich Sorgenfalten auf die Stirn von TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig.
Rot-Grün kritisiert Hygienevorschriften für Tagesmütter
Kreis Düren. Die Bundesregierung will eine EU-Richtlinie mit strengen Hygienevorschriften für Tagesmütter vorschreiben - entgegen der Auffassung der NRW-Landesregierung und der EU-Kommission selbst.
Herber Rückschlag in Linnicher Bemühungen um Malefinkbach
Linnich. Die Bemühungen der Stadt Linnich, den trocken gefallenen Malefinkbach wieder mit Wasser zu befüllen, haben einen herben Rückschlag erhalten.
Kreistag fordert Verbot der Kameradschaft
Kreis Düren. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordert der Kreistag ein sofortiges Verbot der rechtsextremistischen «Kameradschaft Aachener Land» (KAL).
Die Säge wird an die Baumschutzsatzung gelegt
Aldenhoven. Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Aldenhoven, die seit 2001 gilt, kommt auf dem Prüfstand. Die Alternative lautet: Abschaffen oder überarbeiten.
500 Jugendliche wagen das Abenteuer
(ng) | 05.09.2010, 16:45
Bereits zum vierten Mal ist in Jülich das Berufsorientierungsprojekt «Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft» der Bundesagentur für Arbeit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gestartet. Es will Schülern der 7. Klassen aus Haupt-, Förder- und Realschulen bei der Ausbildungs- und Lebensplanung eine Hilfestellung bieten.
«Es ist wichtig, dass die Schüler so früh wie möglich eine Orientierung über ihr berufliches Leben erhalten», sagt Thomas Nessau, Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit Düren.
Durch den Zeittunnel
Deshalb geht es für die Kinder in der Stadthalle vom Zeittunnel ohne Pause weiter zur nächsten Station, dem Labyrinth. In dem verwinkelten Käfig müssen sie verschiedene Aufgaben bewältigen und sich gegenseitig unterstützen.
Später haben die Kids in der «Sturmfreien Bude» alle Hände voll zu tun. Die muss nach einer wilden Partynacht nun mit vereinten Kräften wieder in ihren Urzustand zurückversetzt werden. Dabei müssen die Jungs auch mal die Betten machen, während die Mädchen tief in die Werkzeugkiste greifen, um die defekte Spüle zu reparieren.
Bei jeder Aufgabe sammeln die Jugendlichen Aufkleber, die ihnen beispielsweise Kreativität, Hilfsbereitschaft, Organisations-, mathematisches oder handwerkliches Talent bescheinigen. An den Stärkeschränken werten die Jugendlichen ihre Talente dann aus.
«Dieses Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zur Berufsorientierung», lobt Bürgermeister Heinrich Stommel, der die Schirmherrschaft übernommen hat. «Hier lernen die Jugendlichen ihre Stärken zu erkennen und sich nicht an den eigenen Defiziten zu orientieren».
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