Zwei zusätzliche Großbaustellen in Erkelenz

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Zügig geht es an der Tenholter Straße zu. Dort wird in wenigen Wochen das Parkdeck am Krankenhaus aufgestockt. Foto: kl
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Es wird laut in den Räumen des Finanzamtes. Nebenan wird ein neues Bürogebäude entstehen. Tröstlich für die Beamten. Der Neubau dient der Erweiterung ihrer Dienststelle. Foto: kl

Erkelenz. Erkelenz, die Stadt der Baustellen – diesen Eindruck muss jedenfalls ein Besucher gewinnen, der durch die Stadt läuft. Nicht nur, dass die Großbaustellen von Kreissparkasse Heinsberg an der Kölner Straße und Volksbank Erkelenz am Konrad-Adenauer-Platz sofort ins Auge springen, hinzu kommen zwei neue, aktuelle Bereiche, die derzeit für Neubauten eingerichtet werden.

Fast wie eine Operation am offenen Herzen wirkt die Aktion der Hermann-Josef-Stiftung an der Tenholter Straße. Mit Stau durch Fahrbahnverengung, einem Baukran, der fast im Straßenbereich steht, und einem Gehweg, der zwangsläufig gesperrt ist, wird beim laufenden Verkehr am Parkdeck des Hermann-Josef-Krankenhauses gearbeitet. Dort soll es zügig vorangehen, wie der Verwaltungsdirektor der Stiftung, Wolfgang Salz, versichert.

Als die Stadt Erkelenz im April 2012 die Baugenehmigung für die Erweiterung des Medizinischen Zentrums erteilte, machte sie der Stiftung die Auflage gemacht, weitere Stellplätze nachzuweisen, was durch eine Erweiterung des Parkdecks geschehen sollte. Bereits beim Bau des Parkdecks war die Statik so ausgelegt worden, das eine Erweiterung machbar war. Die Aufstockung sieht die Schaffung von zusätzlichen zwei Ebenen auf die bestehende Parkpalette vor. Durch den Aufbau entstehen 92 zusätzliche Parkplätze, so dass dann mit den bereits vorgehalten 175 Stellplätzen insgesamt 267 Stellplätze vorhanden sein werden. Die Fertigstellung ist bereits für Mitte Oktober vorgesehen. „Durch die Aufstockung des Parkhauses wird auch für die Bevölkerung eine erhebliche Verbesserung der Parksituation rings um das Krankenhaus gegeben“, meint Salz.

Eine erhebliche Verbesserung einer anderen Art wird es an der Südpromenade geben: Das Finanzamt wird eine wesentliche Erweiterung erfahren. Die zusätzliche Fläche wird dringend benötigt. Bereits jetzt ist es sehr eng in der Behörde. Die räumlich unbefriedigende Unterbringung des Finanzamts werde in naher Zukunft deutlich verbessern, heißt es. Die Gesellschaft für private Stadtentwicklung (GPS GmbH) wird auf der Freifläche neben dem Finanzamt, auf der bis vor einigen Monaten noch zwei Wohnhäuser standen, ein Bürogebäude errichten und an das Finanzamt vermieten. Die Mietverträge sind längst unter Dach und Fach.

Durch das moderne und funktionale Bürogebäude werden die bisher über das Stadtgebiet verteilten Außenstellen an einem Standort zusammengeführt. Die neuen Räume verbessern die Unterbringung vor allem für die im maroden Gebäude des Amtsgerichts untergebrachten Bediensteten. Die dort angemieteten Flächen stehen nicht mehr zur Verfügung und würden spätestens bei einem Neubau des Amtsgerichts nicht mehr eingeplant sein.

Für die Leitung des Erkelenzer Finanzamts stellen Michael Bungartz und Thomas Gatzen klar: „Die gemeinsame Unterbringung aller Stellen an einem Standort wird zu mehr Bürgerfreundlichkeit durch bessere Erreichbarkeit führen und zusätzliche Synergieeffekte im Hinblick auf die Organisationsabläufe und den Personaleinsatz bewirken.“

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