Waldfeucht-Schöndorf - Zwei Varianten für Straßensanierung in Schöndorf

Zwei Varianten für Straßensanierung in Schöndorf

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:

Waldfeucht-Schöndorf. Dass Fahrbahn und Kanal der Kreuzstraße in Schöndorf saniert werden müssen, ist bereits klar. Offen ist bislang die Frage, ob die Straße einen Gehweg bekommen soll. Im Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde stellte Dr. Matthias Kufeld vom Aachener Ingenieurbüro Nacken zwei mögliche Varianten vor.

Straßendecke und Kanal seien beide in sehr schlechtem Zustand, sagte Kufeld. Es gebe große Risse im Asphalt, schadhafte Ausbesserungen, immer wieder neue Frostschäden, weil es keine kontrollierte Entwässerung gebe, und keinen Geh- oder Radweg. Ebenso schlecht stehe es um den Kanal. Der sei undicht, weshalb man nicht ausschließen könne, dass Regenwasser ins Grundwasser gelangt.

Das 400 Meter lange Teilstück der Kreuzstraße zwischen Lindenstraße und Rotdornweg könnte nun – wie bisher – ohne Gehweg erneuert werden oder eben mit. In beiden Fällen würde die Fahrbahn für die Autos sechs Meter breit werden, was zügigen Begegnungsverkehr erlaube, sagte Kufeld. Sollte ein 2,50 Meter breiter Gehweg angelegt werden, würde die Sanierung naturgemäß teurer werden. Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen (CDU) bezifferte die Baukosten für die Straße mit Gehweg auf rund 570.000 Euro, ohne Gehweg lägen sie bei rund 490.000 Euro.

Nun sollen die Anwohner in einer Bürgerversammlung, die am Mittwoch, 22. Februar, 19 Uhr, in der Festhalle in Braunsrath stattfindet, ihre Meinung kundtun. „Die Meinung der Bürger soll in die Entscheidungsfindung einfließen“, sagte Schrammen.

Sollte ein Gehweg angelegt werden, könne sich Schrammen vorstellen, die Kreuzstraße, die bislang als Anliegerstraße klassifiziert ist, zur Haupterschließungsstraße zu machen. Dann müssten sich die Anwohner mit einem geringeren prozentualen Anteil an den Kosten beteiligen. Das führe dazu, dass die Anliegerkosten bei beiden Varianten etwa gleich seien.

Schrammen sagte zudem, dass Gespräche mit dem Heinsberger Netzbetreiber Alliander ergeben hätten, dass im Zuge der Bauarbeiten in der Kreuzstraße und der Lindenstraße Gasleitungen verlegt werden sollen. Offen sei noch, ob die Leitungen auch im Rotdornweg verlegt werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert