Zwei junge Musiker starten nun bei „Jugend musiziert“

Von: anna
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Hannah Forg aus Erkelenz sowie Josephina Lucke und Laura Schmidt aus Mönchengladbach (von links) starten im Bundeswettbewerb in der Kategorie „Neue Musik“.
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Lehrer Ulf Stricker (links) ist mächtig stolz darauf, dass es sein Schüler Thomas Peters bis in den Bundeswettbewerb geschafft hat. Foto: anna

Heinsberg/Erkelenz. Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ zum Jahresauftakt waren gleich sechs junge Musiker aus der Region so erfolgreich, dass sie den Sprung in den Landeswettbewerb in Münster schafften. Zwei von ihnen, Thomas Peters aus Waldfeucht-Haaren und Hannah Forg aus Erkelenz, meisterten sogar diese Hürde und werden die Region über Pfingsten beim Bundeswettbewerb in Paderborn repräsentieren.

Gleich fünf der sechs jungen Musiker im Landeswettbewerb kamen von der Jugendmusikschule in Heinsberg. Vier von ihnen traten in der Kategorie „Drumset“ an und kehrten erfolgreich in ihre Heimat zurück. „Der Landeswettbewerb ist sehr gut gelaufen“, freut sich Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule in Heinsberg.

Thomas Peters, Schüler von Ulf Stricker, sicherte sich mit 23 Punkten einen ersten Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb. Nils van Helden (AG VI) aus Wassenberg-Ophoven, ebenfalls aus der Klasse von Ulf Stricker, verpasste den Einzug in den Bundeswettbewerb zwar ganz knapp um nur einen Punkt, erspielte sich aber einen zweiten Preis und mit 22 Punkten die höchste Punktzahl in seiner Altersstufe.

Ebenfalls mit einem zweiten Preis und 20 Punkten kehrte der Heinsberger Maximilian Penners (AG II), Schüler von Frank Ollertz, aus Münster zurück. Einen dritten Preis und 19 Punkte erspielte sich ein weiterer Stricker-Schüler: Peter Bürgstein (AG III) aus Wassenberg.

„Insgesamt haben unsere Trommler mal wieder ein klares Signal gesetzt, dass man an Heinsberg erstmal vorbei muss“, sagt der Schulleiter. Soweit aus den Ergebnislisten erkennbar, hatten es aus keiner anderen Schule so viele Schüler in den Landeswettbewerb geschafft wie aus Heinsberg. Nicht minder stolz sind er und Lehrer Jörg Hartig natürlich über den Erfolg von E-Gitarrist Mike Specht (AG VI) aus Heinsberg. Er erhielt in Münster 19 Punkte von der Jury und damit einen beachtlichen dritten Preis.

Aus Erkelenz-Matzerath machte sich schließlich Hannah Forg mit ihrer Violine auf den Weg nach Münster, zusammen mit Josephina Lucke (Klavier) und Laura Schmidt (Flöte) aus Mönchengladbach. In der Kategorie „Neue Musik“ erspielte sich dieses Ensemble in der AG IV sagenhafte 25 Punkte und schaffte damit natürlich grandios den Sprung in den Bundeswettbewerb. Diese Punktzahl habe in der Kategorie „Neue Musik“ kein anderer Teilnehmer erreicht, freut sich auch Vater Michael Forg, der seine Tochter Hannah stets begleitet. Unterrichtet wird sie derzeit von Piotr Oleniecki, einem Mitglied des Aachener Sinfonieorchesters.

Bevor es für Hannah Forg mit ihrem Ensemble zum Bundeswettbewerb in Paderborn geht, fiebern die drei jungen Musikerinnen noch einem großen Auftritt entgegen. Am 14. Mai spielen sie beim Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs in der Düsseldorfer Tonhalle. Für die junge Erkelenzerin ist der Bundeswettbewerb auch nichts Neues. Schon drei Mal war sie dabei, erst im vergangenen Jahr erspielte sie sich dort in der Kategorie Violine (Solo) einen zweiten Preis.

Für Thomas Peters wird der Bundeswettbewerb dagegen eine Premiere sein. Vor drei Jahren hat er es schon einmal bis in den Landeswettbewerb geschafft, erreichte dort die Höchstpunktzahl von 25 Punkten, war aber noch zu jung für eine Weiterleitung in den Bundeswettbewerb. Klar, dass bei diesem ersten großen Schritt die Aufregung in Haaren noch ein bisschen größer ist, als bei Hannah Forg in Erkelenz, die derzeit, wie Thomas, zusammen mit ihrem Lehrer und ihren Ensemble-Mitgliedern an den Stücken für den Wettbewerbs-Auftritt in Paderborn feilt.

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