Zwei Erkelenzer Musiker treten in Mittelfranken auf

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Kantor Stefan Emanuel Knauer (2.v.r.) und Diplomsänger Manfred Bühl (r.) bei dem Konzert in der Partnerstadt Bad Windsheim.

Erkelenz/Bad Windsheim. Seit 1994 besteht zwischen Erkelenz und Bad Windsheim in Mittelfranken eine beurkundete Städtefreundschaft. Nun hatten Kirchenmusikdirektorin Luise Limpert und die Stadt Bad Windsheim die beiden Erkelenzer Musiker, Kantor Stefan Emanuel Knauer und Diplomsänger Manfred Bühl, zu einem Geistlichen Konzert in die dortige Stadtkirche St. Kilian eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Dekanin Karin Hüttel und Bürgermeister Bernhard Kisch, der den beiden Gästen ein Präsent überreichte, begann das Programm zunächst mit Werken des Barock. Zu Beginn erklang das bewegte geistliche Konzert „Dominus regnavit“ von T. Milans, gefolgt von Werken Johann Sebastian Bachs.

Stefan Emanuel Knauer spielte an der großen viermanualigen Hey-Orgel mit ihrem imposanten Barockprospekt Toccata und Fuge C-Dur, sowie die Choralbearbeitung „Erbarm dich mein, o Herre Gott“. Zwischen den beiden Werken sang Bassbariton Manfred Bühl Rezitativ und Arie aus der Kantate „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“. Im zweiten Teil des Konzertes erklangen Werke der Romantik.

Nach der großen Arie „Gott sei mir gnädig“ aus dem Oratorium „Paulus“ von F. Mendelssohn-Bartholdy spielte Stefan Emanuel Knauer dessen 2. Orgelsonate c-Moll. Den Schlussteil bildeten Kompositionen von J. G. Rheinberger. Religiöse Gesänge, der ruhige „Abendfriede“ auf der Orgel und das gesungene „Nachtgebet“ beendeten das Konzert mit leisen Klängen.

Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum den Künstlern für einen bewegenden Konzertabend. Die Musiker schlossen noch eine Zugabe aus dem Zyklus „Vater unser“ von P. Cornelius an: „Segne, Herz, den Freudentag“.

Veranstalter und Künstler waren sich nach dem Konzert einig, dass es eine Wiederholung der musikalischen Zusammenarbeit in der Zukunft geben wird und ließen den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

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