Selfkant - Zuschuss für Sportpark Höngen kommt

Zuschuss für Sportpark Höngen kommt

Von: agsb
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Selfkant. Die Gemeinderatsitzung in Tüddern ließ viele Sportsfreunde strahlen. Bürgermeister Herbert Corsten verkündete während der Sitzung, dass eine Einladung für den 7. November bei der Regierungspräsidentin Gisela Walsken vorliege.

Der Bewilligungsbescheid für den Sportpark Höngen wird persönlich übergeben. „Wir sind generell auch in Sachen Grundstücksangelegenheit auf einem sehr guten Weg“, so der Bürgermeister.

Ein wichtiger Punkt der Sitzung war die Feststellung des Rechnungsprüfungsausschusses zum Jahresabschuss der Gemeinde für 2016. Hier betrug die gesamte Bilanzsumme rund 80 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Minus von 359.447,37 Euro. Es bestand allerdings kein Grund zur Sorge, zum Großteil konnte der Fehlbetrag aus der sogenannten Ausgleichsrücklage gedeckt werden. 34.500 Euro mussten allerdings aus der allgemeinen Rücklage entnommen werden. Die allgemeine Rücklage anzutasten, ist für die Stadt aus haushaltstechnischer Sicht problematischer. Hier erfolgte einstimmig Zustimmung, ferner erhielt auch der Bürgermeister von allen Ratsmitgliedern Entlastung.

Im folgenden Punkt wurde es leicht kämpferisch: Die Opposition wollte keinen Präzedenzfall schaffen und schob einem Änderungsvorhaben zum Bebauungsplan eines Grundstücks einer Spezialspedition mit Logistikzentrum am Millener Weg einen klaren Riegel vor. „Es ist nicht das erste Mal, dass hier der Architekt im Nachhinein abweichende Wünsche hat, am Bebauungsplan vorbeiarbeitet und versucht, seine Projekte umzusetzen. Der Bebauungsplan steht und ist Fakt“, so die Opposition. Am Ende wurde der Antrag durch die Opposition abgelehnt. Da die CDU nicht vollständig war, reichten die Oppositionsstimmen, um den Antrag abzulehnen.

Diskussionen gab es um den Förderantrag der Grünen zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes. „Wir sind auch hier bereits auf einem guten Weg“, erinnerte der Bürgermeister an den Austausch der Straßenleuchten sowie unter anderem die energetische Sanierung des Schöttehuuses Isenbruch. „Ist so ein dickes Paket für uns als kleine Gemeinde sinnvoll“, hinterfragte Willi Peters (SPD) den Vorschlag, ein Klimaschutzkonzept zu erstellen. Man einigte sich einstimmig, zunächst die Kostenfrage zu klären – damit konnte der Antragsteller gut leben.

Karl Busch von der FDP-Fraktion sprach den „Schwarzverkehr“ entlang des Mühlenweges in Havert Richtung Koningsbosch (Niederlande) an. Hier wird eine Absperrung von Autofahrern regelmäßig über ein angrenzendes Feld umfahren. „Der Wunsch, die Verengung weiter nach vorne zu ziehen, ließ sich leider nicht wie angedacht umsetzen“, sagte der Bürgermeister. Er gab aber an, dass mit Hochdruck an einer anderen Lösung gearbeitet werde.

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