Wegberg - Zusätzlicher Standort für Formzeug

Zusätzlicher Standort für Formzeug

Von: Daniel Gerhards
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Produktion und Logistik auf 2000 Quadratmetern: Die Wegberger Firma Formzeug baut einen neuen Standort am Siemensweg auf. Foto: Daniel Gerhards

Wegberg. Der Werkzeugbauer und Kunststoffspritzgießer Formzeug baut am Wegberger Siemensweg einen neuen Firmenstandort auf, der nur wenige hundert Meter vom Stammsitz In Berg entfernt ist. Am Freitag feierte man das Richtfest des 2000 Quadratmeter großen Produktions- und Lagergebäudes. Im März kommenden Jahres solle die Arbeit in der neuen Betriebsstätte aufgenommen werden, sagte Geschäftsführer Wolfgang Siebel.

Das Unternehmen, das zum Beispiel Kunststoffteile für die Automobilindustrie herstellt, reagiere damit auf den „kontinuierlichen Wachstumskurs der letzten Jahre“. An der Siemensstraße sollen in Zukunft zum Beispiel Stoßfängerdiffusoren, Spoiler und Kühlergitter für die Autoindustrie, große Teile für Sonnenbänke und Industriekaffeemaschinen hergestellt werden, sagte Siebel.

Dafür stellt das Unternehmen in der Halle sechs Spritzgießmaschinen auf. Vier der sechs Maschinen haben eine Zuhaltekraft von 1600 Tonnen. Sie werden durch zwei kleine Maschinen ergänzt. Spritzgießmaschinen stellen aus Kunststoff in Granulat- oder Schnurform Kunststoffteile her.

Auf dem Gelände am Siemensweg besteht auch die Möglichkeit, das Gebäude noch weiter zu vergrößern.

Das Areal hat eine Größe von rund 13.000 Quadratmetern. Somit sieht sich das Unternehmen mit seinen 180 Mitarbeitern auch für die Zukunft gut gerüstet.

Neben dem neuen Produktions- und Lagerstandort bleibt das Stammwerk am Standort In Berg „unverändert“ erhalten. „Dort werden technisch anspruchsvolle Kunststoffteile produziert sowie alle notwendigen nachgeschalteten Bearbeitungen an den Produkten vorgenommen“, teilte das Unternehmen mit. Der firmeneigene Werkzeugbau und die Verwaltung bleiben ebenfalls am Stammsitz erhalten.

Die Firma Formzeug wurde im Jahr 1965 gegründet. Eine „bittere Erfahrung“ machten Unternehmensleitung und Belegschaft im Januar dieses Jahres, als ein Brandstifter einen Teil der zuletzt erweiterten Produktionshalle in Brand steckte und hohen Schaden verursachte.

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