Zum ersten Mal gibt es die Gold-Ente „im Doppelpack“

Von: disch
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Die Goldschmiedemeister Heike und Roland Simons präsentieren die doppelte Goldene Schlemmer-Ente 2013. Fotos (3): Koenigs Foto: Koenigs

Wegberg / Wassenberg. Seit 1997 wird die Goldene Schlemmer-Ente alljährlich verliehen. Und seit 2007 kommt sie aus der Wegberger Goldschmiede Simons. Dabei gibt es diesmal eine Premiere: Die Gold-Ente wird gleich „im Doppelpack“ überreicht.

Zwar hatten 2011 schon einmal zwei Preisträger im Blickpunkt gestanden: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Sie sind aber nicht nur vor der Kamera ein populäres Küchen-Duo, sondern auch privat ein Paar; seit 1983 miteinander verheiratet.

So gab es 2011 also „nur“ eine Ente. Christine Westermann und Götz Alsmann gehören zwar bei „Zimmer frei!“ zusammen, doch wer sollte die Ente mit nach Hause nehmen? Die Lösung: Für jeden wird es eine geben – mit individuellem Akzent! Beide Preisträger sind ja nicht nur Moderatoren.

So fliegt die Ente für die Journalistin und Autorin Christine Westermann, deren „Buchtipps“ im WDR-Radio beliebt sind, über ein Buch. Und die Ente für den Musiker und Unterhaltungskünstler Götz Alsmann, der als Honorarprofessor an der Universität in Münster Geschichte der Populärmusik lehrt, fliegt über Noten.

Basierend auf einem künstlerischen Entwurf von Christian Walter, sind die Goldenen Schlemmer-Enten das Werk der Goldschmiedemeister und Schmuckgestalter Roland und Heike Simons. In ­einem Gussverfahren wurden die Enten in 925er Sterling-Silber geschaffen, während die Wolken von Hand aus Silberblech ausgesägt und verfeilt wurden.

Auch an den Enten wurde gefeilt, geschmirgelt und poliert, ehe sie – mit weißen Handschuhen, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, vorsichtig in Seidenpapier gehüllt – nach Pforzheim gebracht wurden. Dort nahmen die Enten gleich zweimal ein galvanisches Bad: Im ersten ­erlangten sie ihre „Haut“ aus 750er Gelbgold. Und dann badeten sie – größtenteils mit speziellem Lack abgedeckt – noch einmal, damit Schnäbel und Augen, Flügelpartien und Entenfüße – wie die Wolken – rhodiniert, sprich silbrig glänzend hervorgehoben wurden.

Schließlich hat Johannes Donner die beiden ­Ehrenpreise gerahmt, die am 8. August in Wassenberg wieder Begeisterung auslösen dürften. In den Vorjahren gab es für Roland und Heike Simons jedenfalls immer großes Lob von den Preisträgern und viel Applaus von den Schlemmer-Markt-Besuchern, die stets in großer Zahl der Verleihung beiwohnen.

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