Wassenberg-Effeld - Zukunft ungewiss für Effelder Schützen

Zukunft ungewiss für Effelder Schützen

Von: anna
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Wassenberg-Effeld. Das Schützenwesen in Wassenberg scheint derzeit unter keinem allzu guten Stern zu stehen. Nachdem in Wassenberg in einer außerordentlichen Sitzung bereits die Auflösung der St.-Georgius-Bruderschaft auf der Tagesordnung gestanden hatte, sich dann aber doch noch ein neuer Vorstand fand, gibt es jetzt in Effeld Probleme.

Nach Zeiten ohne Schützenkönig und mit einem nur kommissarisch wirkenden Vorstand schien es in Effeld im vergangenen Jahr wieder aufwärts zu gehen mit der St.-Martini-Schützenbruderschaft Steinkirchen-Effeld. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wählten die Schützen einen kompletten Vorstand mit Erwin Staas als Brudermeister. Allerdings hatte er schon bei seiner Wahl angekündigt, nur bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zur Verfügung zu stehen.

Bei eben dieser Versammlung wies er jetzt noch einmal auf die Anstrengungen hin, die der Vorstand unternommen habe, um der Bruderschaft neuen Elan zu geben. „Spartanisch“ sei jedoch die Unterstützung der Bevölkerung bei den Veranstaltungen gewesen, trotz Königspaars, Jungschützen- und Schülerprinzen.

Und dann kam, was viele befürchtet hatten: Es fand sich kein neuer Vorstand. „Daher beschloss die Versammlung, dass der alte Vorstand jeweils in der bisherigen Funktion kommissarisch die Geschäfte eingeschränkt weiterführt“, berichtet Schriftführer Manfred Peggen. Spätestens Anfang kommenden Jahres soll nun bei einer außerordentlichen Versammlung über die Zukunft der 407 Jahre alten Bruderschaft entschieden werden.

Er habe gehofft, der Bruderschaft mit seiner Amtsübernahme im vergangenen Jahr einen Anstoß zu einem neuen Aufschwung gegeben zu haben, erklärte Staas. Den Grund für die problematische Situation der Bruderschaft in Effeld sieht er vor allem darin, dass die Jugend für die Vereinsarbeit nicht mehr zu gewinnen sei. Zudem würden sich die beiden musizierenden Vereine jede Woche treffen, die Bruderschaft dagegen nur wenige Male im Jahr, sagte er.

Im Dezember sei eine Versammlung der Interessengemeinschaft Effelder Vereine geplant, bei der die Problematik beleuchtet werden solle, so Staas. Er hofft nun auf eine engere Kooperation mit den musizierenden Vereinen, um die Bruderschaft doch noch erhalten zu können oder im schlimmsten Falle die Arbeit ruhen zu lassen, sie aber nicht aufzulösen.

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