Zugehört und Mitgesungen in der Christuskirche

Von: Anna Petra Thomas
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Immer wieder gern gesehene Gäste in der Heinsberger Christuskirche sind die Juliacum Brassers mit ihren immer wieder beeindruckenden Arrangements aus eigener Feder. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. „Es ist sehr schön, mit Ihnen gemeinsam zu musizieren“, erklärte Klaus Luft, Trompeter des Bläserquartetts „Juliacum Brassers“, dem Publikum schon nach dem ersten gemeinsamen Lied „In dulci jubilo“. Es war gleich dem instrumentalen Einstieg mit dem Titel „Vollendet ist das große Werk“ (Joseph Haydn) gefolgt.

Noch etwas zögerlich hatte das Publikum beim Konzert in der voll besetzten Christuskirche mitgesungen. Das sollte sich aber schnell ändern bei den Melodien, die Klaus Luft und seine Kollegen Martin Schädlich (Trompete), Andreas Trinkhaus (Horn) und Johannes Meuers (Posaune) für das Konzert ausgewählt hatten. Den zweiten Block des Konzerts hatten die vier Bläser dem Komponisten Georg Friedrich Händel gewidmet.

„Sinfonia“ und „Pifa“ aus seinem Oratorium „Der Messias“ ließen sie eine Paraphrase über das Adventslied „Tochter Zion“ folgen, das auf von Friedrich Heinrich Ranke (1798–1876) umgetextete Chorsätzen aus Georg Friedrich Händels Oratorien Judas Maccabäus und Joshua beruht. Danach begleiteten sie die Kirchenbesucher drei Strophen lang mit der Melodie.

Einen gekonnten Schlusspunkt setzten die Musiker unter diesen Block mit einer Version des „Halleluja“, wieder aus „Der Messias“, die mit einem „Touch Soul“ vermischt war, wie es Martin Schädlich formulierte. Gleich noch einmal mitsingen durfte das Publikum beim „Still, still, still“, das den dritten Block mit Wiegenliedern „von den Alpen bis nach Harlem“. So hatte es Pfarrer Sebastian Walde in seiner Begrüßung erklärt.

Wiegen - und Weihnachtslieder

„Es wird scho glei dumpa“, „Joseph, lieber Joseph mein“, „Heidschi Bumbeidschi“ lauteten die Titel, denen Variationen zum „Blue Lullaby“ folgten. „Kling Glöckchen“, hieß das Stück, das wieder kräftig mitgesungen wurde, bevor Klaus Luft ein Medley präsentierte, das genau so hieß, wie die Tonfolge, der die darin vorkommenden Weihnachtslieder folgten: „5.6.5.3“.

Nach einem schließlich von allen gesungenen „O du fröhliche“ bedankte sich der Pfarrer für die Musik, die alle in Stimmung gebracht habe und lud alle Besucher ein zur gemeinsamen Kaffeetafel, nicht ohne auf das Neujahrskonzert hinzuweisen. Kantaten und Motetten von Johann Sebastian Bach sind am Sonntag, 1. Januar, ab 17 Uhr in der Christuskirche zu hören. Mitwirkende sind der Münsterchor Capella Quirina aus Neuss und das Barockorchester Concert Royal aus Köln sowie Solisten.

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