Zirkus Pepperoni bittet zum „Winterzirkus“ in die Aula

Von: Monika Baltes
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Großartige Artistik und hervorragende Nummern am Boden und in der Luft wurde bei der Zirkus-Gala in der Aula des Gymnasiums Hückelhoven geboten, zu der die Pepperonis eingeladen hatten. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Hereinspaziert! Der Zirkus Pepperoni des Gymnasiums Hückelhoven bat zum Winterzirkus in die Hückelhovener Aula – und mehr als 400 Zuschauer ließen sich in die Welt der Artisten und Akrobaten entführen.

Welch schöne Idee, zu den Veranstaltungen Bewohner des Altenheims Hückelhoven einzuladen, so zog sich das Publikum durch alle Altersklassen von drei bis 81 Jahren. 1999 ist der Zirkus aus einem Sportprojekt entstanden und hat sich rasant entwickelt. „Wir arbeiten hart und werden artistisch immer anspruchsvoller.“ Bianca Schiff, Leiterin der AG, ist stolz auf die „Zirkusfamilie“, die inzwischen Auftritte innerhalb und außerhalb von Hückelhoven bestreitet und regen Kontakt zu anderen Projekten dieser Art pflegt. Auch dieses Mal trugen befreundete Schul-Zirkus-Projekte ihren Teil zum Programm bei.

„Für unsere Gäste bieten wir Übernachtungen in Gastfamilien an, dann können wir morgen noch einmal gemeinsam trainieren“, freute sich Schiff und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Zirkusgala beitrugen: Eltern und Schulorchester, Technik und Serviceteam. Denn auch das ist hier wie in jedem Zirkus: Viele helfende Hände sind nötig, damit die Show im Scheinwerferlicht gelingen kann.

Endlich ging das Licht an auf der Bühne, und das Staunen, das Menschen durch jedes Lebensalter begleitet, machte sich im Zuschauerraum breit. Mit geschickten Jonglagen auf dem Boden und in der Luft glänzten Andreas vom Zirkus „Configurani“ (Aachen) und Simon von „Camouflage“ (Großkrotzenburg) , während die „Radelitos“ aus Köln Furkan mit einer teuflisch guten Nummer auf die Bühne schickten, dem Devil-Stick. Aus Bonn war die Partnerakrobatik „Fast elegant“ angereist, was sich als glatte Untertreibung herausstellte. Kraft, Ausdauer und ganz viel Eleganz wurden geboten.

Die Gruppe „Basinastak“ aus Hagen ließ Hula-Hoop-Reifen über die Bühne wirbeln und riss das Publikum mit wunderschönen, in Schwarzlicht getauchten Bildern der Pois-Darbietung zu wahren Begeisterungsstürmen hin. In der Aula kannte fast alle den Jongleur des Landesjugendzirkus: Florian Blümel hat sich nach dem Ende seiner Schulzeit in Hückelhoven mit den zirkusinfizierten Jugendlichen aus allen Teilen NRWs im Landesjugendzirkus zusammengetan und genoss sein „Heimspiel“ sichtlich. Der Zirkus Pepperoni musste sich vor den anspruchsvollen Programmen seiner Gäste nicht verstecken, denn die „Zirkusfamilie“ zeigte eindrucksvoll, was in ihr steckt: Am Trapez gab Nora eine perfekte Zirkusprinzessin ab, voller Anmut und Grazie im Tüllröckchen. Rasant zogen Ramona und Saskia alle Register mit dem Einrad. Schon seit Jahren sind die beiden jungen Artistinnen ein Dreamteam. Hanna freute sich über einen umjubelten Auftritt am Vertikaltuch, und auch die von Pepperoni dargebotenen Nummern am Vertikalseil, am Luftring und auf dem Drahtseil ließen das Publikum staunen.

Nervenkitzel und Körpereinsatz, Kraft und Ausdauer, federleicht und anmutig – mit viel Professionalität boten die Akteure alles, was Akrobatik und Artistik ausmacht. Unbeschwertheit und Leichtigkeit im Scheinwerferlicht ließen nicht einmal die Vermutung von hartem, disziplinierten Training aufkommen. So muss es sein – das ist Zirkus-Zauber. Chapeau, Ihr jungen Künstler!

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