Zeichen gegen Hass, Gewalt und Rassismus gesetzt

Von: anna
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Gedenken an Kriegstote und Zeichen gegen Hass und Gewalt: Offiziere der Vereinigten Schützenbruderschaften legen einen Kranz nieder. Foto: anna

Heinsberg. Auf dem Ehrenfriedhof am Kreisgymnasium gedachten am Volkstrauertag Vertreter aus Politik, Kirchen, Schulen und Vereinen den Menschen, die in Kriegen getötet oder Opfer von Gewaltherrschaft wurden. Die Bezeichnung „Volkstrauertag“ werde dem Tag heute nicht mehr gerecht, erklärte Ortsvorsteher Siegfried Jansen.

Er schlug vor, den Tag vielmehr als einen „Denk-mal-Tag gegen Geschichtsvergessenheit“ zu begehen. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus „scheinen langsam wieder salonfähig zu werden“, so Jansen. Daher seien alle zum Handeln aufgefordert. Das wichtigste Denkmal, das geschaffen werden könne, sei „der Aufbau einer Gesellschaft, die über alle Grenzen hinweg von Toleranz, gegenseitiger Achtung und Humanität geprägt ist“.

Nach einem Gebet von Propst Markus Bruns für die Opfer von Hass und Gewalt legten Offiziere der Vereinigten Schützenbruderschaften einen Kranz nieder. Den Rahmen gestalteten zwei Schülerinnen des Kreisgymnasiums mit einem Gedicht und ein Chor der Unterstufe.

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