Wolfgang Dieder erneut Bürgermeister-Kandidat

Von: anna
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Stadtverbandsvorsitzender Herbert Eßer (links) und CDU-Kreisvorsitzender Bernd Krückel gratulierten Wolfgang Dieder zu seinem 91-Prozent-Ergebnis. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Mit einer Mehrheit von knapp 91 Prozent haben die Mitglieder des CDU-Stadtverbands Heinsberg bei ihrer Versammlung in der Heinsberger Stadthalle Wolfgang Dieder erneut zu ihrem Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters am 25. Mai nominiert. Einen Gegenkandidaten hatte Dieder nicht.

Von den 184 anwesenden Wahlberechtigten hatten 181 ihre Stimme abgegeben. Neben 163 Ja-Stimmen votierten sechs CDU-Mitglieder mit Nein, eines enthielt sich der Stimme. Auf seine Biografie hatte Dieder in seiner Rede, die der Wahl vorausging, ausdrücklich verzichtet, weil ihn im Saal sowieso jeder kenne. Drei Gründe nannte er dann für seinen Entschluss, sich erneut zur Wahl zu stellen: „Ich bin gerne Bürgermeister von Heinsberg, ich arbeite gerne für Heinsberg, und ich mache das mit Herz und Seele!“, betonte er.

Zweiter Grund sei seine Familie, die sein Amt voll mit trage, dankte er ausdrücklich seiner Frau Ira, die anwesend war. Den dritten Grund verband Dieder schließlich mit einer Begründung für seinen vorzeitigen Rücktritt, ohne den er ein Jahr länger hätte im Amt bleiben können. „Ich möchte mit euch in den Wahlkampf ziehen“, erklärte er. „Ich bin 2009 von euch allen getragen worden. Da ist es doch völlig klar, dass ich auch jetzt mit euch in diesen Wahlkampf ziehen möchte.“

Es folgte ein Rückblick auf sein Engagement der vergangenen Jahre. „Ich habe eine wohl bestellte Stadt übernommen, die ich positiv und nachhaltig weiter entwickelt habe“, erklärte er. Man habe immer gut zusammengearbeitet. Sicherlich habe es hier und da auch harte Diskussionen gegeben, aber man habe sich immer zusammengefunden zu einer guten Lösung.

Vor allem die positive Entwicklung des Einzelhandels mit mehreren neuen Ansiedlungen nahm er in den Blick. Heinsberg habe einen jährlichen Einzelhandelsumsatz, der 40 Millionen Euro über der nächsten Stadt in der Region liege, und sei zudem die einzige Stadt im Kreisgebiet mit einem Einpendler-Überschuss.

Wichtige Aufgaben für die Zukunft Heinsbergs sieht Dieder in der Haushaltskonsolidierung und im Aufbau der Gesamtschule. Die Schwimmbadfrage werde in Ruhe geklärt, da werde er sich keine Diskussion „aufzwängen“ lassen. Die von der FDP geforderte Umlage von 3,50 Euro pro Einwohner bedeute für eine vierköpfige Familie 168 Euro pro Jahr. „Das ist mit uns nicht zu machen!“

Bezüglich der Festhalle in Oberbruch werde das Gespräch mit potenziellen Pächtern und Investoren gesucht. „Und gemeinsam stemmen wir uns gegen den demografischen Wandel“, schloss er vor einem kurzen Blick auf das weitere Kulturprogramm.

Aus dem für die beiden vergangenen Jahre prognostizierten Einwohnerrückgang um 300 Einwohner seien sogar 200 Einwohner mehr geworden. „Wir meckern nicht, wir arbeiten für unsere Stadt!“, beendete er seine Rede, nicht ohne zu versprechen, dass er dies mit dem gleichen Engagement und mit der gleichen Präsenz auch weiter tun wolle, die man von ihm kenne.

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