Wohnpark für mehrere Generationen soll entstehen

Von: Rainer Herwartz
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Die Vorbereitungen im Schatten der Dremmener Kirche sind bereits getroffen, das Baugelände an der Glockenlandstaße wartet auf den Baustart für etwa 21 Wohneinheiten. Foto: Rainer Herwartz
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Das Baugelände ist von der Lambertusstraße aus nach etwa 100 Metern zu erreichen. Foto: Rainer Herwartz

Heinsberg-Dremmen. In diesem Punkt waren sich Anton Nießen von der CDU, Jochen Lintzen von der SPD und Birgit Ummelmann von den Grünen einig: alle begrüßten, dass für den neuen Generationenwohnpark an der Glockenlandstraße in Dremmen „keine Ortserweiterung erfolgen muss, sondern eine Verdichtung des Ortskerns erfolgt“.

In der Regel werden neue Wohngebiete aufgrund fehlender Möglichkeiten in den Ortskernen ja eher an die Ränder der Orte gelegt, was stets mit einem Eingriff in die Natur einhergeht.

Andreas van Vlieth vom Bauverwaltungs- und Planungsamt hatte im Heinsberger Planungs- und Verkehrsausschuss erläutert, dass es sich beim vorliegenden Bebauungsplan um eine „klassische Innenentwicklung“ handele. Ein schon seit geraumer Zeit leerstehendes bäuerliches Gehöft und einige angrenzende Gärten konnten hierzu im Verbund genutzt werden. Auf diese Weise ergibt sich ein Plangebiet in der Größe von etwa 0,7 Hektar, das begrenzt wird von der Glockenlandstraße, der Straße auf dem Hövel, der Eschstraße sowie der Hügelstraße.

Das Wesen eines Generationenwohnparks ergibt sich dadurch, dass neben seniorengerechten eingeschossigen Bungalows auch kleine Häuser in zweigeschossiger Bauweise für junge Familien entstehen sollen, die in ihrer Bauart und Bauform den Ortskern „architektonisch verträglich“ ergänzen.

„Es werden 21 Grundstücke entstehen mit neun zweigeschossigen und zwölf eingeschossigen Häusern“, erklärte van Vlieth. Zudem gebe es acht öffentliche Stellplätze und pro Grundstück weitere zwei. Eine Notwendigkeit, die sich auch aus den beengten Straßenverhältnissen im Umfeld ergeben dürfte.

Die Erschließung des Gebietes erfolgt über die Glockenlandstraße und bindet bisher ungenutztes Garten- und Brachland so an, dass es einer sinnvollen baulichen Nutzung zugeführt werden kann. Da es sich um eine Wiedernutzbarmachung eben brachliegender Flächen im Innenbereich handelt, kann das Vorhaben auch als sogenanntes „beschleunigtes Verfahren“ umgesetzt werden. Die ersten Bagger dürften demnach schon bald anrollen.

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