Wo Ritter und Elvis noch leben

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Harlekinmützen, Ziehharmonikabauch und Kastenbeine: Die KKS Frauen präsentierten Jack aus der Box und hatten ihren Spaß beim Rosenmontagszug in Tüddern. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern. Rosenmontag in Selfkant bedeutet für Tüddern Ausnahmezustand und Großkampftag - nicht nur für das große Prinzenpaar Michael I. und seine Lieblichkeit Ruth (Weinhold).

Auch Kinderprinz Tim „Winands” hatte im wahrsten Sinne kaum Zeit zum Luftholen, das Narrenvolk forderte unentwegt Kamelle um Kamelle. Absolut nichts ging mehr im Ort und der Ortskern war voller Menschen.

Schon rechtzeitig suchten die Besucher auf der Sittarder Straße ihren Platz an der Sonne, denn hier fand die große Parade statt. Und viele hatten auch hier die Narrenkappe auf. Tüddern ließ sich diesen Spaß nicht nehmen und wurde ganz und gar zur jecken Gemeinde.

Spaß an der Freud kennt keine Grenzen - Tüddern ist das beste Beispiel dafür und wurde zum Highlight der fünften Jahreszeit. Hubert Jessen, Sitzungspräsident der KG Witsemänn begrüßte schon kurz nach dem Start am Millener Weg die einzelnen Gruppen an der Neustraße.

Jessen blickte erneut auf ein närrisches Tüddern, freute sich wie viele auf einen mehr als farbenprächtigen Rosenmontagszug.

Viel los auf den Straßen

Fast alle Selfkantorte machten mit. So wie die Schalbrucher, hier wohnte einst Elvis. Die Wehrer hatten unter anderem die Gärtner und Piraten entsandt. Die Höngener Hottentotten waren da als Eskimos und Eisbären. Die KG Süsterseel schickte Ducktales, die Galeere der KG Havert war Spitze, Ritter kamen aus der Burg Isenbruch, Saeffelen machte Werbung für die römische Therme und und und -Êauf Tüdderns Straßen war einiges los.

Die Tüdderner selbst waren wieder voll im Element: die Sittarder Straße als Froschkönige, die Gruppe Beakfeegisch blickte zurück, die U40-Ladies waren als Marktfrauen unterwegs, die KKS-Damenmannschaft holte Jack aus der Box und außerdem gab es Feen und Gnome, die WM 2010, Pinguine, die Könige der Wellen, und Froschprinzen - ein ganzer Ort war in Bewegung.

Die größte Gruppe und eine Augenweide waren die Närrinnen und Narren vom Fluch der Karibik, hier waren 215 Teilnehmer dabei. Für die guten Töne im Zug sorgten das Trommler- und Pfeiferkorps Kreuzrath und der Musikverein Süsterseel, wobei viele Wagen und auch Gruppen selbst ihre Musik an Bord hatten.
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