Wird Friedhofshalle doch Kolumbarium?

Von: Helmut Wichlatz
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Bewegung in Sachen Friedhofshalle Katzem: Wegen baulicher Mängel prüft die Verwaltung, ob das Gebäude zum Kolumbarium umgebaut werden kann. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Lövenich. Erfreuliche Nachrichten hatte Christel Honold-Ziegahn bei der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses Lövenich mitgebracht. Wie die Vorsitzende berichtete, ist neuer Schwung in das Anliegen einer Umwidmung der Katzemer Friedhofshalle zum Kolumbarium gekommen.

Nachdem die Stadt das Anliegen des Bezirksausschusses mit Verweis auf die Kosten als zu teuer beschieden hatte, waren bauliche Mängel an der Halle festgestellt worden, die umgehendes handeln erforderten.

Vor diesem Hintergrund wurde die Idee vom Friedhofsamt neu aufgenommen. In einem Brief an die Ausschussvorsitzende kündigte Amtsleiter Stefan Heinrichs eine erneute Prüfung an, wie zukünftig mit dem in die Jahre gekommenen Gebäude umzugehen sei. Daher sei der Umbau zu einem Kolumbarium denkbar.

Im Dorf bestehe ein großes Interesse an einem Kolumbarium als zusätzlichem Angebot auf dem Katzemer Friedhof, betonte Honold-Ziegahn im Rahmen der Beratungen. Das Friedhofsamt prüft nun die Kosten einer solchen Maßnahme.

Einstimmig sprach der Ausschuss der Stadt die Empfehlung aus, den Umbau umzusetzen. Kolumbarien erfreuen sich auf den Erkelenzer Friedhöfen wachsender Beliebtheit, wohingegen die Aufbahrungshallen immer seltener für ihre ursprüngliche Bestimmung genutzt werden.

Weiterhin unterrichtete die Vorsitzende den Ausschuss darüber, dass das beantragte Vordach an der Mehrzweckhalle im Juni geplant und bis zum Beginn der Karnevalssession im November installiert werden soll.

Die ebenfalls beantragte Sanierung der Toilettenanlage in der Mehrzweckhalle soll nach Auskunft der Verwaltung im kommenden Jahr vonstatten gehen. Dies hängt jedoch von der Haushaltsplanung ab.

Darüber hinaus heißt es für die Lövenicher Abschied zu nehmen von ihrer letzten Telefonzelle. Der öffentliche Fernsprecher war in der Vergangenheit kaum noch genutzt worden und hatte monatlich deutlich weniger als 50 Euro eingebracht. Dies ist jedoch die „Schallgrenze“, die mit dem Deutschen Städtetag festgelegt worden sei, erläuterte Honold-Ziegahn.

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