Erkelenz - Willkommensfest für Flüchtlingskinder

Willkommensfest für Flüchtlingskinder

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Erkelenz. Zum Weltkindertag am Sonntag, 20. September, setzt sich der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Erkelenz für eine starke Willkommenskultur in Deutschland ein und organisiert deshalb ein großes Willkommensfest für Flüchtlingskinder und ihre Familien.

Gefeiert wird es auf dem Marktplatz am Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Unterstützt wird das Fest vom Flüchtlingskreis, der Stadt Erkelenz und dem neugegründeten Verein „Willkommen in Erkelenz“, (WiE). Das OGS-Betreuungsunternehmen maxQ wird ebenfalls mit einer Bastelaktion und Kinderanimation dabei sein. Die Tamilische Schule Erkelenz unterstützt das Fest mit Speisen, Getränken und Tanz.

Infos und Spielmobil

Franz Thiel, Vorsitzender von WiE, betont: „Alle Menschen hier in Erkelenz sind herzlich willkommen. Den abstrakten Begriffe der ,Willkommenskultur‘ möchten wir Erkelenzer mit Leben füllen. Erkelenz hilft – alle machen mit.“

Das Fest soll auch dazu dienen, Kontakte zu knüpfen für die vielen ehrenamtlichen Helfer. Es gibt die Möglichkeit, sich an einzelnen Ständen zu informieren oder aber auch Anregungen zu geben, wo noch Hilfe benötigt wird und wo noch etwas verbessert werden kann. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, wird auch das Spielmobil der Stadt mit dabei sein. „Die Flüchtlinge, die hier in Erkelenz ankommen, brauchen unsere Unterstützung“ sagt Bürgermeister Peter Jansen.

Die UN-Kinderrechtskonvention sichert allen Kindern das Recht auf Entwicklung, Schutz, Förderung, Bildung und Beteiligung über alle sozialen, kulturellen, ethnischen oder religiösen Unterschiede hinweg zu. „Jetzt stehen wir in der Verantwortung, diese Rechte zu verwirklichen. Wir müssen die Kinder in dieser schwierigen Lebenslage unterstützen und ihnen die Hilfe geben, die sie benötigen, damit sie hier ein selbstbestimmtes Leben führen können“, bekräftigt Michael Kutz vom Kinderschutzbund Erkelenz.

Der DKSB fordert die Bundesregierung daher auf, einheitliche Standards für die Verteilung von Flüchtlingen und für ihre Unterbringung, Versorgung, Bildung sowie deren soziale, schulische und berufliche Entwicklung festzulegen und zu finanzieren. „Weitere Forderungen haben wir bereits im Mai in Form einer Resolution verabschiedet“, betont Kutz. „Zu einer gelingenden Integration gehören aber auch Sprachkurse, Hilfestellungen im Alltag und die schnelle Einbindung in das Lebensumfeld.“

Dazu soll das Kinderfest am Sonntag beitragen.

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