Willi Arlt zeigt Stahlskulpturen beim Adventsbasar

Von: Anna Petra Thomas
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„Eingegrenzt – Ausgegrenzt“: Willi Arlt (links) erläutert den Besuchern der Ausstellung eines seiner Werke, das sich ganz aktuell mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Waldenrath. Im Rahmen des Adventsbasars im Haus Waldenrath der Alten- und Pflegeheime St. Josef war der Geilenkirchener Künstler Willi Arlt mit rund 50 Skulpturen in der Kapelle der Einrichtung zu Gast.

Volker Kratz, Geschäftsführer von St. Josef, hatte seine Werke im Haus Basten in Geilenkirchen gesehen und ihn zu einer Ausstellung nach Waldenrath eingeladen.

Einen prominenten Platz in der Ausstellung hatte das Werk „Eingegrenzt – Ausgegrenzt“. Dabei handelt sich um ein großformatiges Relief, das zwar schon 2013 entstand, sich aber auch heute noch ganz aktuell mit der Thematik der Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft befasst.

Auch ansonsten waren und sind Menschen der Mittelpunkt der Stahlarbeiten von Arlt. „Das passt in den sakralen Raum“, befand er bei einem Blick in seine eigene Ausstellung und hatte dabei gleich neben dem Altar auch sein allererstes Werk im Blick, das unter dem Titel „Gedenke“ auch ein Kreuz zeigt.

Meist ist Baustahl das Grundmaterial für Arlts Arbeiten. „Das braucht eine starke Hand. Daran kann man sich abarbeiten“, sagt er. Die Verbindung zum Handwerk ist es, die er an seiner Kunst liebt. „Und ich arbeite halb draußen bis minus fünf Grad.“ Nur überdacht sei sein Arbeitsplatz.

Interessant ist an Arlts Arbeiten aber nicht nur die Formgebung, sondern auch die Gestaltung der jeweiligen Oberfläche. Mal ist sie glatt oder nur gebürstet, dann mit Rostvarianten gestaltet, gestrahlt oder sich selbst überlassen.

Im Außenbereich bleibt das Material dann in seinem Urzustand, es rostet ganz natürlich.

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