Weichen für Gesamtschule Oberbruch in Haaren gestellt

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
14951204.jpg
Weichen gestellt: Die auslaufende Sekundarschule Haaren wird schon bald keine Schüler mehr annehmen. Dafür soll dort zum Schuljahr 2018/19 ein Teilstandort der Gesamtschule Oberbruch einziehen. Foto: agsb

Waldfeucht. Die Mitglieder des Waldfeuchter Schul- und Kulturausschusses haben die Weichen für den Teilstandort der Gesamtschule Oberbruch in Haaren gestellt. Aufgrund sinkender Anmeldezahlen für die Sekundarschule Haaren blickte nicht nur Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen (CDU) über die Gemeindegrenzen hinaus.

Da viele Schüler aus dem Heinsberger Raum die Haarener Schule besuchen, fand Schrammen in der Stadt Heinsberg einen Partner, mit dem er eine gemeinsame Lösung erarbeitet.

Am 12. Juni fand dann eine gemeinsame Sitzung der Schul- und Kulturausschüsse der Gemeinde Waldfeucht und Stadt Heinsberg statt. Die Sitzung verlief sehr harmonisch, und beide Gremien fassten einen gleichlautenden Beschluss, auf Grundlage der in der Sitzung präsentierten Schulentwicklungsplanung die formalen Beschlüsse für eine Antragstellung bei der Bezirksregierung Köln vorzubereiten: In Abstimmung mit der Stadt Heinsberg soll die Antragsstellung noch vor den Sommerferien erfolgen, um möglichst schnell die notwendige Rechtssicherheit für das Anmeldeverfahren 2018/19 zu erhalten.

Die Sekundarschule Haaren wird zum Schuljahr 2018/19 auslaufen, bereits zum kommenden Schuljahr 2017/18 werden keine neuen Eingangsklassen mehr gebildet. Das bedeutet, dass eine einjährige Lücke entsteht. In dem Gebäude der auslaufenden Sekundarschule Haaren wird dann zum Schuljahr 2018/19 ein Teilstandort der Gesamtschule Oberbruch errichtet.

Dabei soll die Systematik an den Standorten Oberbruch und Haaren anders geregelt werden als an den Teilstandorten der Gesamtschule Gangelt/Selfkant. Dort werden bekanntlich die unteren Klassen in Höngen beschult, die älteren Klassen wechseln nach Gangelt und werden dort auf die Abschlussprüfungen vorbereitet. „Die Klassen, die in Haaren ab 2018/19 starten, bleiben hier in Haaren und machen auch hier ihre Abschlussprüfung“, so Bürgermeister Schrammen, der auf eine neue Belebung des Schulstandorts Haaren setzt. In der Oberstufe müssen die Schüler dann aber nach Oberbruch wechseln.

Kurz diskutiert wurde der Verbleib der bisherigen Lehrerschaft an der Sekundarschule, wobei die Gemeinde darauf keinen Einfluss hat – das ist Sache der Bezirksregierung. „Haben wir ein eigenes Schulkonzept für die Gesamtschule?“ – dies wurde in der Ausschusssitzung hinterfragt, und es gab ein klares „Nein“. „Wir sind ein Teilstandort von Oberbruch und übernehmen dieses Konzept“, so der Waldfeuchter Bürgermeister.

Der Ausschuss winkte den Tagespunkt mit Auflösung der Sekundarschule Haaren und Errichtung eines neues Gesamtschulteilstandortes im Schulzentrum Haaren durch. Für den Standort Haaren rechnen die Verantwortlichen im gebundenen Ganztag mit jeweils zwei Parallelklassen pro Jahrgang in den Jahrgangsstufen fünf bis zehn.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert