Wehr stellt bei Übung den Leistungsstand unter Beweis

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Übung und Realeinsatz kompetent bewältigt: die Wehrleute an der Schreinerei in Oberbruch.

Heinsberg-Oberbruch. Das Drehbuch für die Zugübung war klar vorgegeben: In der Schreinerei der Familie Hammermeister brennt es. Gegen 19 Uhr wird die Informations- und Kommunikationseinheit sowie der Löschzug 2 (LE Oberbruch, LE Porselen) mit dem Alarmstichwort „Feuer 2 – brennt Schreinerei, Menschenleben in Gefahr“ nach Ortsteil Oberbruch alarmiert. Dieses Einsatzszenario bot sich den Kräften bei einer gemeinsamen Zugübung.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Oberbruch drang bereits dichter Rauch aus der Produktionshalle. Der Inhaber meldete einen vermissten Mitarbeiter, welcher sich wohl noch in der Schreinerei befand. Umgehend rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung von der nahegelegenen Graf-von-Galen Straße aufgebaut. Während ein Trupp die vermisste Person in der Schreinerei suchte, kam die Ehefrau des Inhabers vom Einkauf zurück. Völlig aufgelöst teilte diese mit, dass auch die beiden Kinder vermutlich in der Schreinerei seien.

Umgehend wurden weitere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um die Kinder zu suchen. Glücklicherweise hatten die sich beim Ausbruch des Feuers auf das Dach zurück gezogen. Über eine Steckleiter konnten die beiden Kinder gerettet werden und in die Obhut der Eltern übergeben werden. Sie kamen mit einem Schock davon.

Positive Bilanz gezogen

Diese Übung musste aufgrund eines Realeinsatz jedoch kurzeitig beendet werden. In Oberbruch hatte es auf der Deichstraße einen Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw gegeben. Der Motorradfahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und reinigten die Fahrbahn.

Nach dem Einsatz gab es noch eine kurze Besprechung und Führung durch den Schreinereibetrieb. Organisatoren und Führungskräfte lobten die Leistung und Vorgehensweise der Einsatzkräfte. Auch der Leiter der Feuerwehr Heinsberg, Stadtbrandinspektor Ralf Wählen, machte sich vor Ort ein Bild der Übung.

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