Wehr bewältigt große Herausforderungen

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Im Einsatz: Die Wegberger Wehr musste im vergangenen Jahr 296 Mal ausrücken. Foto: imago/Imagebroker

Wegberg. Ein ereignisreiches Jahr 2016 hat der Wegberger Wehr umfassende Aufgabenstellungen beschert, wie aus der Wehr-Bilanz hervorgeht. Insgesamt wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wegberg zu 296 Einsatzlagen gerufen.

Die Bandbreite der Einsatzlagen ist mit 67 Feuermeldungen, 22 Brandmeldealarmen,159 technische Hilfeleistungen unterschiedlichster Art, 24 Fehl- beziehungsweise böswillige Alarmen und 24 sonstige Einsätzen verzeichnet. „Hieraus ist ersichtlich, wie breit gefächert heutzutage die Einsatzlagen sind, die durch die 262 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg abzuarbeiten sind“, heißt es in der Feuerwehrbilanz.

Neben diesen Einsätzen galt es auch 2016 wieder, regelmäßige Einsatzübungen, Fortbildungsveranstaltungen und Lehrgänge zu besuchen. Die Aus- und Fortbildungen wurden sowohl am Standort in Wegberg wie auch auf Kreisebene und am Institut der Feuerwehr NRW in Münster absolviert.

„Bei all diesen Einsatzlagen werden wohl die beiden Wohnhausbrände in Uevekoven und in Kipshoven, bei denen jeweils ein Brandtoter zu beklagen war, den Kameraden noch lange in Erinnerung bleiben“, heißt es im Jahresbericht. „Aber auch im organisatorischen Bereich galt es vielfältige Aufgabenstellungen zu bewältigen. So wurde eine komplett neue Alarm- und Ausrückordnung nach modernsten Anforderungen durch die Wehrleitung erarbeitet.“ Mit dieser neuen Alarm- und Ausrückordnung wird sichergestellt, dass künftig noch bedarfsorientierter die notwendigen Einsatzkräfte sowie benötigte Einsatzmittel – also Fahrzeuge und Geräte – zum Einsatz alarmiert werden können.

Um die Tagesverfügbarkeit deutlich zu verbessern, wurde ein besonderes Augenmerk auf die Struktur der Bauhof- und Verwaltungsstaffel gelegt. „Diese Gruppe, die derzeit aus insgesamt 18 Kolleginnen und Kollegen von Bauhof, Kläranlage und Kernverwaltung besteht, ist ein fester und notwendiger Bestandteil der Leistungsfähigkeit der Wegberger Feuerwehr im Rahmen der Tagesverfügbarkeit.“

Im Ausblick auf das Jahr 2017 sind folgende Schwerpunkte bereits auf der Agenda der Wehrleitung: der Umbau des Gerätehauses in Klinkum; die Inbetriebnahme eines neuen Einsatzleitwagens für die Technische Einsatzleitung; die weitere Vorplanung für einen Umbau des Gerätehauses Moorshoven für das Jahr 2018; eine begleitende Planung zum Neubau der Feuerwache Wegberg; die Erstellung eines neuen Brandschutzbedarfsplans sowie umfangreiche Ausbildungsmaßnahmen für die Einsatzkräfte.

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