Wegberger Feuerwehrleute in 2015 erneut stark gefordert

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Im Einsatz für die Mitmenschen: die Wegberger Wehr setzt weiter auf gute Ausbildung und Ausrüstung. Foto: Feuerwehr

Wegberg. Die Wegberger Wehr war auch 2015 wieder ein verlässlicher Partner in der Gefahrenabwehr. Dies geht aus der Jahresbilanz hervor. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr zu 268 Einsätzen ausrücken. So galt es, die unterschiedlichsten Einsatzlagen zu bewältigen.

Ein Blick in die Einsatzstatistik zeigt folgende Einsatzdaten auf: Es gab 2015 insgesamt 42 Kleinbrände, 12 mittelgroße Brände und 5 Großbrände, 5 ABC-Einsätze (Gefahrstoffe), 51 technische Hilfeleistungen und 56 Flächenlagen nach Starkregen oder Windbruch. Zudem wurde die Wehr zu 21 Verkehrsunfällen gerufen, befreite 23 Menschen und 9 Tiere aus Notlagen. Auch gab es 25 Fehlalarmierungen, einen First-Responder-Einsatz (qualifizierte basismedizinische Ersthilfe) und laut Bericht 18 sonstige Einsatzlagen.

Spezialausbildungen

„Bei den Bränden bleiben sicherlich die zahlreichen Flächenbrände zur Erntezeit den Wehrleuten in Erinnerung“, heißt es in der Jahresbilanz der Wegberger Wehr. Mit 56 Einsätzen im Bereich von Starkregen beziehungsweise Windbruch sei das Jahr 2015 indes „vergleichsweise ruhig“ verlaufen.

Insgesamt mussten 23 Menschen aus den unterschiedlichsten Notlagen befreit werden. Die Einsatzlagen waren sowohl im häuslichen Bereich unter dem Stichwort „Hilfsbedürftige Person hinter verschlossener Tür“ wie auch beim Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ zu finden.

Die Einsatzkräfte mussten ferner 35 Mal aufgrund von Ölspuren ausrücken, um Gefahrenstellen im Verkehrsbereich zu beseitigen. Im Bereich der ABC-Lagen wurde die Wehr zu drei Gasaustritten in Wohnungen, einer größeren Gasfreisetzung im Bereich des Grenzlandrings sowie zu einem Gefahrstoffeinsatz an einem Müllentsorgungsfahrzeug gerufen.

Das Jahr 2015 war nicht nur von zahlreichen Einsätzen sondern auch von vielen Ausbildungsmaßnahmen geprägt. So wurde die Grundausbildung der „Neuzugänge“ ebenso erfolgreich fortgesetzt wie auch die Spezialausbildungen für den Bereich Sprechfunk, Maschinist für Löschfahrzeuge, Drehleitermaschinist und Erste-Hilfe-Ausbildung durchgeführt.

Ein besonderes Augenmerk lag im zurückliegenden Jahr wiederum in der Aus- und Fortbildung der Bauhof- und Verwaltungsstaffel. „Diese Kolleginnen und Kollegen unterstützen mittlerweile sehr erfolgreich ihre ehrenamtlichen Kameraden zur Tagzeit und tragen damit zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt Wegberg maßgeblich bei“, heißt es im Jahresbericht.

Um den geänderten Anforderungen im Bereich der Einsatzabwicklung und Einsatzdokumentation Rechnung zu tragen, wurde zudem der Bereich „Unterstützung der Einsatzleitung“ angepasst.

Mit der Anschaffung eines neuen Einsatzleitwagens im neuen Jahr soll der Einsatzführungsdienst in die Lage versetzt werden, auch größere und komplexere Einsatzlagen zielgerichtet abzuarbeiten.

Bevölkerungswarnung

Erfreulich ist unterdessen die Entwicklung Jugendfeuerwehr. Dort werden 36 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren in zwei Altersstufen auf den Einsatzdienst in der Feuerwehr vorbereitet.

In diesem Jahr wird ein weiterer Aufgabenschwerpunkt der Feuerwehr auch der Bereich der Bevölkerungsinformation und Bevölkerungswarnung sein. Zurzeit wird hierzu laut Feuerwehr ein spezielles Warnkonzept erarbeitet.

In diesem Bereich setzt die Wegberger Feuerwehr auch die modernen Medien ein. Die eigene Homepage wird derzeit komplett neu aufgestellt, um in Zukunft noch schneller und noch umfassender zu informieren. Als Alleinstellungsmerkmal besitzt die Wegberger Wehr bereits seit einigen Jahren eine „Feuerwehr-App“ welche die Bevölkerung bereits wenige Minuten nach der Alarmierung über das Einsatzgeschehen informiert.

Die App wurde vor kurzem nochmals aktualisiert und bietet neuen Funktionen nunmehr einen noch größeren Informationsgehalt.

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