Wegberg: Unterschriften gegen das Wiegen von Müll

Von: kl
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In Wegberg wird der Müll zur Zeit gewogen.

Wegberg. Mit einer Unterschriftenliste, auf der rund 3000 wahrberechtigte Bürger unterzeichnet haben, verknüpfen Marlies Schmitz, Elmar Becker und Thomas Nelsbach einen Bürgerantrag, in dem sie fordern, der Rat der Stadt Wegberg möge beschließen, dass die Verwiegung des Restabfalls abgeschafft wird.

Im Kreis Heinsberg werde nur in drei von zehn Städten der Restabfall gewogen. Auch in den Nachbarstädten Niederkrüchten und Mönchengladbach werde dieses System nicht praktiziert. „Die berechnete Abfallmenge ist tatsächlich in den Städten mit Verwiegung geringer. Daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass weniger Abfall anfällt, halten wir schlicht für falsch.“, schreiben die Antragsteller an Bürgermeister Reinhold Pillich.

Tatsächlich werde der nicht berechnete Restabfall in den öffentlichen Abfallgefäßen oder in der Natur entsorgt. Ein weiterer Teil werde „exportiert“, zum Beispiel beim Arbeitgeber, auf Parkplätzen, bei Bekannten oder Verwandten.

„Wir wissen, dass der Rat der Stadt einen ähnlichen Antrag bereits am 28. September 2011 abgelehnt hat. Wir bitten darum, den Antrag dem Rat erneut zur Beratung vorzulegen, da wir, die Antragsteller hier für rund 3000 wahlberechtigte Wegberger handeln.“

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