Erkelenz - Wechsel an der Spitze des Amtsgerichtes

Wechsel an der Spitze des Amtsgerichtes

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
15553854.jpg
Dr. Annette Lehmberg, Präsidentin des Landgerichts Mönchengladbach (links), Hartmut Bönnen und Dr. Anne José-Paulsen, Präsidentin des Düsseldorfer Oberlandesgerichts, bei der Verabschiedung von Dr. Karl-Heinz Horbach (Zweiter von links). Foto: Wichlatz

Erkelenz. Ganz so neu ist Hartmut Bönnen nicht mehr in seinem Amt als Direktor des Amtsgerichts. Anfang August trat er das Amt an, das er von Dr. Karl-Heinz Horbach übernommen hatte. In einer Feierstunde wurde Horbach nun auch offiziell verabschiedet und sein Nachfolger ins Amt eingeführt.

Horbach hinterlasse ein „steinernes Erbe“, erklärte Dr. Annette Lehmberg, Präsidentin des Mönchengladbacher Amtsgerichts, in ihrer Laudatio auf den scheidenden Juristen. Gemeint war natürlich der Neubau des Amtsgerichts, der Horbach „eine Herzensangelegenheit“ gewesen sei. Darüber hinaus bezeichnete sie ihn als „Erkelenzer durch und durch“, der ebenso durch seine Freude am Beruf als auch durch seine gradlinige und offene Art überzeugen konnte.

Dem Nachfolger Hartmut Bönnen bescheinigte Lehmberg einen hintersinnigen Humor und Einfühlungsvermögen.

Auch die Präsidentin des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Dr. Anne José-Paulsen, hob Horbachs Heimatverbundenheit hervor. Der gebürtige Lövenicher hatte 2003 als Direktor das Erkelenzer Amtsgericht übernommen und den Bau des neuen Gebäudes maßgeblich mitgesteuert.

Horbachs Nachfolger stammt aus Mönchengladbach, wo er auch 1995 seine juristische Laufbahn am Amtsgericht begann. Seit 2014 war er ständiger Vertreter des Direktors beim Amtsgericht Mönchengladbach. Bürgermeister Peter Jansen bescheinigte ihm, ein Mensch zu sein, der „mit der Region vertraut ist“. In ihrer Funktion als Personalratsvorsitzende versicherte ihm Petra Koerfer die Bereitschaft der Belegschaft zur guten Zusammenarbeit mit dem „Neuen“.

„Der Neubau hat sich gelohnt“, stellte Horbach fest. Und das auch deshalb, weil er ein Bekenntnis für Erkelenz als Gerichtsstandort darstelle. Seinem Nachfolger wünschte er, dass dieser bei seiner Pensionierung mit derselben Freude auf seine Zeit in Erkelenz zurückblicken könne, wie er selbst es tue.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert