Wassenberger Löschgruppe: Sechs Menschenleben gerettet

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Die Wassenberger Feuerwehr hat im vergangenen Jahr starke Leistungen erbracht. Die Wehrführung zeichnete verdiente Feuerwehrkameraden aus und beförderte einige Mitglieder in einen höheren Dienstrang.

Wassenberg. 104 Einsätze, 1240 Einsatzstunden im vergangenen Jahr, 1065 eingesetzte Kräfte: Die Löschgruppe Wassenberg der Freiwilligen Feuerwehr hat bei ihrer Jahreshauptversammlung eine Bilanz für das Jahr 2015 gezogen.

Löschgruppenführer Konrad Willms freute sich auch über den Besuch von Stadtbrandinspektor Holger Röthling.

Im Jahr 2015 wurden die Wehrleute der Löschgruppe Wassenberg zu insgesamt 104 Einsätzen gerufen. Es wurden 1240 Einsatzstunden geleistet und 1065 Einsatzkräfte eingesetzt. Dabei wurden unter anderem sechs Menschenleben und ein Tier gerettet.

Für Ausbildung und den sonstigen Dienst wurden 2528 Stunden von den Wehrleuten erbracht. Bei all den Einsätzen und Übungen wurde zum Glück nur ein Feuerwehrmann verletzt.

Aus dem Geschäftsbericht ging hervor, dass die Löschgruppe zum Jahreswechsel über 37 Mitglieder der Einsatzabteilung, drei Kameraden der Tagesalarmunterstützung, neun Jugendfeuerwehrleute und sechs Mitglieder der Ehrenabteilung verfügte.

Wie bereits in den vorangegangenen Jahren wurde auch im vergangenen Jahr eine verlagerte Standortausbildung durchgeführt. Daran nahmen die Kameraden der Löschgruppen Wassenberg und Ophoven mit den Information- und Kommunikations-Einheiten (IuK-Einheiten) der Feuerwehren Wegberg, Heinsberg und Wassenberg auf einem Teilstück des Nato-Geländes in Geilenkirchen-Teveren teil.

Während der dreitägigen Ausbildung wurden verschiedene Einsatzszenarien wie Menschenrettung aus Höhen und Tiefen und verunfallten Fahrzeugen, Gefahrguteinsätze und Brandbekämpfung dargestellt.

Die IuK-Einheiten übten theoretisch und praktisch den Aufbau und das Führen eines Bereitstellungsraumes und unterstützten anschließend bei verschiedenen Übungen die eingesetzten Kräfte, indem sie die Einsatzleitung sowie die Leitstelle simulierten.

Die dort gewonnenen Erfahrungen sind ein wichtiger Bestandteil für die Abarbeitung realer Einsätze, stellten die Feuerwehrleute fest. Aufgrund der guten Erfahrungen der vergangenen Jahre sollen auch in den kommenden Jahren wieder Ausbildungscamps stattfinden.

Neben den zahlreichen Einsätzen und Übungen waren auch die gut besuchten und organisierten kameradschaftspflegenden Veranstaltungen, die Aktivitäten zum Radwandertag und insbesondere das alljährlichen Sommerfest der Löschgruppe erwähnenswert.

Einige Wehrleute nahmen an verschiedenen Lehrgängen auf Stadt- und Kreisebene teil. Als Dank und Anerkennung wurde den Teilnehmern ein Zinnteller überreicht.

Im Anschluss wurden durch die Wehrführung die Kameraden Jan Theyssen und Colin Heemels zum Oberfeuerwehrmann, der Kamerad Max-Georg Willms zum Brandmeister sowie der Kamerad Michael Rieken zum Hauptbrandmeister befördert.

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