War Luther wirklich „Ein Berserker vor dem Herrn?“

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ARCHIV - Das Denkmal Martin Luthers "hält" ein Neues Testament am 04.05.2015 in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) den Händen. Früher mussten sich die Lutheraner in Rom verstecken, heute stehen die Zeichen auf Ökumene. Ein halbes Jahrtausend nach der Reformation wird in der Stadt der Päpste ein Platz nach Martin Luther benannt. Foto: Jan Woitas/dpa (zu dpa "Nach 500 Jahren: Ein Platz für Martin Luther in Rom" vom 15.09.2015 - Wiederholung vom 09.09.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Erkelenz. Nachdem er bereits zu Jahresbeginn mit einem Vortrag über die Jugend- und Studienjahre des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels viele Besucher in seinen Bann gezogen hat, kommt Professor Ralf Georg Czapla nun wieder mit einem außergewöhnlichen Thema nach Erkelenz. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler, der in Erkelenz geboren wurde und hier seine Schulzeit verbrachte, wird das Bild Martin Luthers im populären Spielfilm beleuchten.

Im Vortrag gibt Czapla einen Überblick über Luther-Verfilmungen seit 1911, bevor er dann auf die Verfilmungen von 1953 (Regie: Irving Pichel) und 2003 (Regie: Eric Till) im Vergleich eingeht. Ferner wird er unter anderem die konkurrierenden Luther-Projekte der DDR (Regie: Kurth Veth) und der BRD (Regie: Rainer Wolffhard) aus dem Luther-Jahr 1983 analysieren. Der Vortrag wird flankiert durch die Abspielung entsprechender Filmausschnitte.

Zu dem Vortrag „Ein Berserker vor dem Herrn? – Zum Bild Martin Luthers im populären Spielfilm“ am Freitag, 28. Oktober, 18.30 Uhr, in der Evangelischen Kirche am Martin-Luther-Platz laden die Evangelische Kirchengemeinde und der Heimatverein der Erkelenzer Lande herzlich ein. Der Eintritt ist frei; Spenden werden erbeten. Nach dem Vortrag lädt die Evangelische Kirchengemeinde Erkelenz zu einem gemütlichen Beisammensein im Martin-Luther-Gemeindehaus, Mühlenstraße 4-8, ein.

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