Wanderung für soziale Projekte: Rund 17.000 Euro gesammelt

Von: gp
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Im Dienst der guten Sache: Freunde über einen unerwarteten Geldsegen herrschte bei den Vertretern der Vereine, die mit Spendengeldern bedacht wurden. Foto: Günter Passage

Wegberg. Die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren, ihren zu verdeutlichen, dass es Menschen gibt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, zählt zum umfassenden Aufgabengebiet eines Pädagogen.

Dass diese Informationen an der Edith-Stein-Realschule Wegberg immer wieder transportiert werden, beweisen die vielfältigen Aktionen, die alljährlich aufs Neue umgesetzt werden. Insbesondere die Wohltätigkeitswanderungen für soziale Projekte für Kinder stehen im Fokus. Es gibt sie seit 42 Jahren an der Realschule. Auch in diesem Jahr fand wieder eine Wohltätigkeitswanderung statt, an der sich neben 25 Schülern, die als Schülerlotsen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, insgesamt 570 Schülerinnen und Schüler beteiligten. Das Ergebnis dieser Wanderung waren stolze 17 299,50 Euro, die nun an die jeweiligen Hilfsorganisationen verteilt wurden.

Schulleiterin Karin Viethen lobte: „Ihr habt es möglich gemacht, dass solch eine gewaltige Summe erwandert wurde. Euer großes Engagement macht mich stolz und gleichzeitig auch sehr glücklich.“ Auch Wegbergs Bürgermeister Michael Stock war eigens zu dieser Spendenübergabe in die Edith-Stein-Realschule gekommen. Vorrangig hatten sich die Schüler für das Projekt „Straßenkinder in Brasilien“ entschieden.

Betrieben wird dieses Projekt seit Jahrzehnten von der Gerderhahner Ordensfrau Wilhelmina. Karin Viethen wies darauf hin, dass dieses Projekt seit 1972 von der Edith-Stein-Realschule gefördert und unterstützt wird. Giesela Kloubert vom Kindermissionswerk in Aachen durfte daher den Löwenanteil in Höhe von 5883,77 Euro für die Unterstützung von Schwester Wilhelmina in Empfang nehmen.

„Eine große Freude“

Die Organisation „Wir für Ruanda“, für die sich ebenfalls seit vielen Jahren der Oberbrucher Dr. Bernd Bierbaum und Gattin Liselotte einbringen, erhielt 1249,38 Euro. Ebenfalls zu den Begünstigten gehörte der Förderverein Abbé George: „Unsere Schule hat dem Verein zum Aufbau einer Kinder- und Krankenstation in Burundi bereits mehrmals Spenden aus Sonderaktionen zukommen lassen. Daher ist es uns eine große Freude, der Vorsitzenden des Förderkreises, Ehrenbürgermeisterin Hedwig Klein, einen Betrag in Höhe von 2524,81 übergeben zu können“, sagte Schulleiterin Viethen.

Zudem erhielt „Zornröschen“, ein Verein gegen sexuellen Missbrauch von Jungen und Mädchen mit Sitz in Mönchengladbach, einen Betrag von 4097,47 Euro. Darüber hinaus durfte sich Roland Eißen, Lehrer an der Edith-Stein-Realschule, über 1814,13 Euro für seine Tochter Lena freuen. Lena Eißen betreut gegenwärtig in Ghana eine Förderschule für Kinder mit geistiger Behinderung und ist auch auf die Unterstützung aus der Heimat angewiesen.

Auf Beschluss der Schulkonferenz bleiben zehn Prozent der insgesamt 17 299,50 Euro innerhalb der Schule, die, abzüglich für die besten Klassen während dieser Wohltätigkeitswanderung, als Preisgeld (300 Euro) ausgelobt wurden. Diese, wie auch die vier erfolgreichsten Wanderer erhielten für ihren besonderen Einsatz jeweils kleine Preise.

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