Wassenberg - Wandern im Urwald über Grenzen hinweg

Wandern im Urwald über Grenzen hinweg

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:
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Manfred Winkens, Matthias Dumpf sowie Ellen Hanselaar- van Loevezijn v. li.) mit dem Logo des Wanderweges. Die übrigen mehr als 120 Teilnehmer der Wanderung über den Premium-Weg bei Birgelen sind nicht im Bild.

Wassenberg. Ein gemeinsames Wandern auf dem Premium-Wanderweg „Birgeler Urwald“ hatten die Bürgermeister von Wassenberg, Manfred Winkens, und von Roerdalen, Ellen Hanselaar van Loevezijn angekündigt. Mehr als 130 Wanderfreunden von beiden Seiten der Grenze waren gekommen und wurden durch die Wanderscouts Matthias Dumpf, Bernd Nienhaus und Wilbert Dekker geführt und begleitet.

„Ich freue mich über das große Interesse an diesem Wanderweg und heiße sie und unsere Freunde aus Roerdalen herzlich willkommen“, begrüßte Bürgermeister Winkens die Wanderfreunde und fügte an: „Nach dem großen Zuspruch im letzten Oktober, wo wir schon gemeinsam den Premium-Wanderweg Rode Beek erwandert haben, wollen wir heute gemeinsam den auf Wassenberger Gebiet liegenden „Birgeler Urwald“ erkunden“.

Die verdiente Bezeichnung

Bürgermeisterin Hanselaar van Loevezijn merkte an, dass sie sich auf die Besonderheiten des Wanderwegs freuen würde, auch wenn sie die Premium-Wanderwege schon im Wesentlichen kenne.

Der Naturpark Schwalm-Nette hat neun Premium-Wanderwege ausgewiesen, die mit einem Gütesiegel „blaues Viereck mit weißem W“ versehen und erkennbar sind. „Für den Birgeler Urwald ist Matthias Dumpf als Wanderscout unermüdlich aktiv und ich meine, dass dieser Weg mit der Nummer 5 im Logo nicht nur ein Premium-Weg ist, sondern auch die Bezeichnung Traumpfad verdient hat“, merkte sein Scout-Kollege Bernd Nienhaus an.

Die geplanten Wegabschnitte

Start und Ziel war das Restaurant „Rosenhof“ in Wassenberg-Birgelen. In seiner kurzen Beschreibung der geplanten Wegabschnitte stimmte Scout Dumpf die Wanderfreunde auf den Wanderweg ein. So ging es zunächst in Richtung der ehemaligen Schachtanlage Nr. 5 der nicht mehr existenten Zeche Sophia-Jacoba. Als weitere Stationen waren das „Birgeler Pützchen“ (kleine Wallfahrtskapelle), die Friedhofskirche und die Gegend rund um das Schaagenbachtal sowie die Nabu-Station Wildenrath zu nennen.

Während der Wanderung erläuterten die Wege-Scouts Dumpf, Nienhaus und Dekker gerne besondere Punkte wie die ehemalige Bahndammanlage der stillgelegten Strecke Jülich-Mönchengladbach „auf der die ehemaligen Tuchzentren verkehrstechnisch verbunden waren“, wie Dumpf bemerkte.

Dass die Offenheit der Grenze, das Zusammenwachsen ehemals getrennter Nationen und das Durchführen verbindender Aktionen wie das gemeinsame Wandern nicht immer selbstverständlich waren, davon zeugen die Relikte und Überbleibsel des Westwalls, der am Rande des Wanderwegs erkennbar ist.

Dass dieser Wanderweg bei den Menschen ankommt, das bestätigen die an der Route liegenden Gasthöfe und Einkehrpunkte. Da der Wettergott bei der gemeinsamen Wanderung mit frühjahrgemäßen Temperaturen nicht geizte, dürfte der Tag bei den Teilnehmenden in guter Erinnerung geblieben sein.

Die richtigen Ansprechpartner

Gerne verteilten die Marketing- und Tourismusbeauftragten von Wassenberg, Sabrina Martin, und ihre niederländische Kollegin von Roerdalen, Silvia de Rooi, Wanderkarten und weitere Infos zum Wanderweg. Wer sich darüber hinaus auch zu den anderen insgesamt neun Premium-Wanderwegen erkundigen will, findet dazu unter der Internet-Adresse www.wa-wa-we.eu die richtigen Ansprechadressen.

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