Waldlaufmeisterschaft: Justizbeamte beweisen Schnelligkeit

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Mit einer Zeit von 36:36 Minuten überquerte Sascha Berger vom Justizvollzugssportverein Heinsberg als erster Läufer die Ziellinie.

Heinsberg. Über Stock und Stein quer durch den Wald: Die Ausrichtung der 27. Deutschen Waldlaufmeisterschaft der Justiz hatte die Betriebssportgemeinschaft der Justizvollzugsanstalt Siegburg übernommen.

Aus ganz Deutschland waren nahezu 200 Justizbedienstete aus den Justizvollzugsanstalten, Gerichten, Staatsanwaltschaften und anderen Justizbehörden nach Siegburg gereist, um im sportlichen Wettkampf die Deutschen Meister in den jeweiligen Altersklassen zu ermitteln. Viel Lob erhielten die Organisatoren für die Wahl des anspruchsvollen Rundkurses im Siegburger Staatsforst.

Den Startschuss gab der 94-jährige Max Lagoda, der 1984 die Waldlaufmeisterschaft der Justiz mitgegründet hatte. Eine Distanz von zehn Kilometern musste von jedem Läufer bewältigt werden. Insbesondere die Steigungen verlangten immer wieder ein kluges Einteilen der Kräfte.

Mit einer Zeit von 36:36 Minuten überquerte Sascha Berger vom Justizvollzugssportverein (JVSV) Heinsberg als erster Läufer die Ziellinie. Thomas Nieser von der JVA Frankenthal landete mit der Durchlaufzeit von 37:51 Minuten auf Platz zwei. Nachdem Sascha Berger bereits 2006 in Schwäbisch Hall und 2007 in Kiel als Gesamtsieger den Deutschen Meistertitel gewinnen konnte, feierte er in Siegburg ein nahezu unglaubliches „Comeback“ und durfte sich zum dritten Mal Deutscher Waldlaufmeister der Justiz nennen.

Als schnellste Frau konnte sich Kerstin Steiger von der JVA Laufen-Lebenau in der Zeit von 46:50 Minuten als Gesamtsiegerin den Deutschen Meistertitel sichern.

Weitere gute Ergebnisse

Auch für die anderen Teilnehmer des Justizvollzugssportvereins Heinsberg hatte sich das Training gelohnt. Alle erreichten mit persönlichen guten Leistungen das Ziel. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: Sascha Grafmüller: 46:56 Minuten, M 30, 5. Platz; Francisco Bernal-Benedetti, 56:34 Minuten, M 35, 22. Platz; Helmut Funken, 59:20 Minuten, M 60, 5. Platz; Christopher Tibes, 1:01:01 Minuten, M 40, 23. Platz.

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