Waldfeuchter Gemeinderat: Startschuss für Projekte

Von: dawin
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Geplant: Nahe der Breberener Windkraftzone könnten sich demnächst neue Rotoren auf Waldfeuchter Gebiet drehen. Fotos (2): Daniel Gerhards Foto: Daniel Gerhards
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Platz für neuen Wohnraum in Braunsrath: Der Gemeinderat hat Grünes Licht gegeben. Foto: Daniel Gerhards
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Waldfeucht. Die Fachausschüsse hatten gute Vorarbeit geleistet, die Tagesordnung handelte der Rat der Gemeinde Waldfeucht schnell und ohne große Diskussionen ab. So wird es entsprechend der Vorgabe der Bezirksregierung Köln zum Schuljahr 2017/18 für die Sekundarschule Haaren kein Anmeldeverfahren für das fünfte Schuljahr mehr geben.

Der Rat stimmte zu und beauftrage die Verwaltung, die Beschlussfassung für eine auslaufende Auflösung der Schule vorzubereiten und gleichzeitig ein Konzept für eine Kooperation mit der Stadt Heinsberg (etwa eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung) zu entwickeln – mit dem Ziel, den (Teil-)Standort einer weiterführenden Schule in der Gemeinde Waldfeucht zu halten.

Bezugnehmend auf die jüngste Stellungnahme der Lehrergewerkschaft, die eine Fortführung der Sekundarschule als Privatschule vorschlägt, fragte Thorsten Neumann, SPD, ob es seitens der Verwaltung Kontakte mit der Gewerkschaft gegeben habe. Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen verneinte: „Die GEW hatte weder mit der Verwaltung noch mit dem Lehrerkollegium Kontakt.“ Bernd Jütten, FDP, wollte wissen, warum die Gemeinde seinerzeit keine Gesamtschule gegründet hat. Schrammen: „Eine Gesamtschule bekamen wir nicht genehmigt. Dafür hätten wir vierzügig an den Start gehen müssen. Das war unmöglich.“

Nachdem ein Gutachten ergeben hatte, dass die Geräuschimmissionen, ausgehend vom Windpark Gangelt-Breberen, die zulässigen 45 dBA in den umliegenden Waldfeuchter Ortschaften nicht überschreiten, wurde die Verwaltung vom Rat beauftragt, mit dem Unternehmen Energiekontor weitere Abstimmungsgespräche zu führen.

Die Firma beabsichtigt, nahe der Breberener Windkraftzone neue Rotoren auf Waldfeuchter Gebiet zu errichten. Gregor Conen, Bündnis 90/Die Grünen, wies nochmals darauf hin, dass die Selstener Anwohner sich vor allem durch die „Masse der Windräder“ in ihrer nächsten Umgebung gestört fühlen.

Beschlossen wurde auch der Bebauungsplan Nr. 32 „Hinter der Kirche“ in Braunsrath; die Flächen in einer Gesamtgröße von rund 1,5 Hektar befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum AWO-Kindergarten und im Eigentum der Gemeinde; das Gelände, das bislang als Grünland genutzt wird, soll den vorhandenen Bedarf an Wohnbaugrundstücken, insbesondere für Einfamilienhäuser, zeitnah decken.

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