Waldfeucht - Waldfeuchter Feuerwehr probt den Ernstfall

Waldfeuchter Feuerwehr probt den Ernstfall

Von: Heinz Eschweiler
Letzte Aktualisierung:
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Die Wehrleute probten die Rettung von Menschen, die sich selbst nicht aus einem verunglückten Fahrzeug befreien können. Foto: Heinz Eschweiler

Waldfeucht. Ein Horrorszenario für die Wehrleute der Gemeinde Waldfeucht: Ein Transporter bremst, schneidet in einer Kurve einen Personenkraftwagen. Dieser prallt gegen einen Container, bleibt seitlich liegen. Ein Mensch kann sich selbst aus dem Fahrzug retten, bricht jedoch danach zusammen.

Eine weitere verletzte Person befindet sich noch im Auto. Das Fahrzeug ist stark verraucht. Im Transporter gibt es ebenfalls zwei Verletzte, ein mitgeführtes Fass wurde beschädigt. Flüssigkeit läuft aus. Jemand alarmiert die Feuerwehr.

Wenige Minuten danach rückt der erste Löschzug, eine Löscheinheit aus Brüggelchen, an und macht sich ein Bild von der Unfallstelle.

Was sich dort auf der Straße abspielte, klingt dramatisch. Doch es war nur eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Waldfeucht mit Obspringen, Haaren, Bocket und Braunsrath. Und die verletzten Personen waren Puppen.

Die Lage erkunden

Löschgruppenführer Christian Stein übernahm als Einsatzleiter die Koordination der eintreffenden Löscheinheiten und informierte nach der Erkundung der Lage die jeweiligen Truppführer.

Die Rettung der Verletzten hatte oberste Priorität, denn dabei zählt jede Sekunde. Jedoch stellte sich die Menschenrettung aus dem Auto als schwierig heraus.

In Sekundenschnelle wurde das Fahrzeug seitlich gesichert, damit es nicht umkippt. Die Rettung des ersten Verletzten aus dem Fahrzeug erwies sich als schwierig. Die Wehrleute benötigten schweres Gerät.

Da auf der Heckklappe des verunglückten Transporters ein Gefahrguthinweis aufgeklebt war, musste sichergestellt werden, ob sich tatsächlich ein gefährlicher Stoff im Wagen befindet. Diese Befürchtung bestätigte sich zum Glück nicht – auch hier zeigten sich die Einsatzkräfte bestens ausgebildet.

Eine gute Übung

Gemeindebrandinspektor Marco Sötzen sowie Einsatzleiter Christian Stein sahen in dem Szenario eine gute Übung und freuten sich, dass rund 80 Feuerwehrleute vor Ort waren und teilnahmen.

Die Löscheinheit Braunsrath hatte für den Abend den Grundschutz für die Gemeinde übernommen. Man war zwar mit vor Ort und unterstützte die Kameraden, hätte aber im echten Notfall direkt zu einem Einsatz fahren können.

Bei der Nachbesprechung in Brüggelchen gab es Lob für die Einheiten, und alle waren sich einig: Solche Übungen sind sehr wertvoll. Die Wehrführung, Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen und die anwesenden Ratsmitglieder sowie weitere Zuschauer sahen ihre Feuerwehr bestens aufgestellt und die Sicherheit aller Bürger der Gemeinde Waldfeucht jederzeit gegeben.

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