Waldfeucht - Waldfeucht: Gemeinde sanieren und den Verfall stoppen

Waldfeucht: Gemeinde sanieren und den Verfall stoppen

Letzte Aktualisierung:

Waldfeucht. Auf ihrer Mitgliederversammlung hat die SPD Waldfeucht die personellen Weichen für die kommende Kommunalwahl gestellt. Thorsten Neumann aus Schöndorf, seit 2010 Mitglied des Gemeinderates und Vorsitzender des SPD Ortsvereins, tritt als Spitzenkandidat auf Reservelistenplatz 1 für die SPD an.

„Wir sind froh, alle Wahlkreise in der Gemeinde besetzt zu haben“, so Neumann, der als designierter Fraktionsvorsitzender die neue SPD-Fraktion im Gemeinderat führen will. Neumann ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.

Bei der Formulierung von Zielen für die Wahl übt sich die SPD in Bescheidenheit: „Zuletzt hatten wir drei Mitglieder im Rat. Wir würden uns über Zuwachs freuen. Da wir im Gegensatz zur letzten Wahl alle Wahlkreise besetzt haben, machen wir uns Hoffnung, ein oder zwei Fraktionsmitglieder mehr begrüßen zu können.“

Die neue Fraktion wird auf jeden Fall weiblicher. Christine Jungblut aus Waldfeucht kandidiert auf dem aussichtsreichen Listenplatz 2. Die Erzieherin und Mutter von vier Kindern kehrt nach einer Pause wieder in den Rat zurück und will sich für eine familienfreundliche Politik in der Gemeinde stark machen.

Thorsten Neumann bedankte sich besonders bei Heinz-Theo Tholen für sein jahrzehntelanges Engagement für die Gemeinde Waldfeucht. Der aktuelle Fraktionsvorsitzende wird dem neuen Rat nicht mehr angehören und will sich in den nächsten Jahren weiterhin im Kreistag für die Interessen der Gemeinde einsetzen. Ebenso dankte er Peter Heinen, der sich ebenfalls aus der ersten Reihe zurückzieht. „Peter Heinen hat sich als Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses in den Jahren seiner Mitgliedschaft im Rat besonders um den Schulstandort Haaren Verdienste erworben. Eine Arbeit, die wir gerne in seinem Sinne fortsetzen werden“, so Thorsten Neumann.

Wie schon vor fünf Jahren stellt die SPD Waldfeucht keinen Bürgermeisterkandidaten. „Wir werden bei dieser Wahl auch keine Wahlempfehlung für einen der Bürgermeisterkandidaten abgeben“, so Neumann, der mit seiner zukünftigen Fraktion konstruktiv mit dem dann amtierenden Verwaltungschef zusammenarbeiten will. „Wir sind dazu bereit, eine neue Kommunikationskultur im Rat zu pflegen. Allerdings gehören zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit immer zwei Seiten. Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen –insbesondere die zerstrittene CDU-Fraktion und die Verwaltungsspitze – auch die Notwendigkeit sehen, dass die teilweise niveaulosen Scharmützel der letzten Jahre der Vergangenheit angehören müssen. Nur dann können wir im Sinne der Bürger in der Gemeinde Waldfeucht erfolgreich arbeiten.“

Die Themen für die kommenden Jahre liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. „Wir müssen schnellstmöglich gemeinsam einen Weg finden, wie wir die Gemeinde nachhaltig sanieren. Gleichzeitig müssen wir ein Konzept erstellen, wie wir den Verfall unserer Vermögenswerte stoppen.

Das Thema „Infrastruktur“ wird eine gewichtige Rolle spielen. Denn der Verfall des Straßennetzes ist vielen Bürgern allgegenwärtig. Bei den Kanälen sieht es nicht besser aus. Hier müssen wir gegensteuern. Wir können nicht noch weitere Jahre einen Investitionsstau produzieren und diesen immer weiter in die Zukunft verlagern. Wir müssen jetzt im Interesse der kommenden Generationen das Schiff wieder flott machen.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert