Heinsberg - Wahlkampf: SPD will den Mindestlohn

Wahlkampf: SPD will den Mindestlohn

Von: Johannes Bindels
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Der neu gewählte Vorstand der SPD Heinsberg. Norbert Spinrath (M.) gratuliert dem Vorsitzenden Dr. Hans Josef Voßenkaul zur Wiederwahl.

Heinsberg. Der Ortsverein der SPD Heinsberg hatte zur Mitgliederversammlung geladen. Die Entlastung des alten und die Wahl des neuen Vorstands standen auf der Tagesordnung. Als Gastredner war der Bundestagskandidat der SPD für den Kreis Heinsberg, Norbert Spinrath, Ansprechpartner für die inhaltlichen Schwerpunkte im anstehenden Wahlkampf.

In seinem Bericht als Vorsitzender des Ortsvereins stellte Dr. Hans Josef Voßenkaul die Ergebnisse und Schwerpunkte der Arbeit der letzten zwei Jahre in den Mittelpunkt. „Der Bericht des Vorsitzenden sollte ein realistisches Abbild der Amtszeit darstellen. Das bedeutet, dass auch negative Dinge zur Sprache kommen müssen“, war eine der Botschaften an die Versammlung. Und da habe der die Arbeit des bisherigen Vorstandes mit einem negativen Paukenschlag durch den Austritt des SPD-Urgesteins Lambert Rebig begonnen. „Ändern konnten wir daran nichts. Und außerdem wollten wir Politik gestalten und uns nicht wieder nur mit uns selbst beschäftigen.“

Dass Politikgestaltung gelungen sei, würde der Einsatz der SPD für eines der wichtigsten Themen der letzten Jahre bezeugen, der Schulentwicklung in Heinsberg. „Bis heute ist in der Frage der Schulentwicklung keine tragfähige Lösung gefunden worden“, sagte Voßenkaul. Dies läge an der CDU-Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt Heinsberg, die mit ihrem Sekundarschule-Ansatz und diese Schulform gegen den Elternwillen einzurichten, grandios gescheitert sei.

Das Thema Schulentwicklung werde weiter Schwerpunkt der politischen Arbeit in den nächsten Monaten sein. Der alte Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Neu gewählt wurden: Dr. Hans Josef Voßenkaul (Vorsitzender); Ilse Lüngen und Uwe Rauschning (stellvertretende Vorsitzende); Heinz-Leo Aretz (Kassierer); Angela Herberg (stellv. Kassiererin); Jochen Lintzen (Schriftführer); Stephan Wienen (stellv. Schriftführer). Zu Beisitzern wurden gewählt: Inge Deußen, Michael Eitze, Wilfried Lüngen, Brigitte Voßenkaul, Willi Welfens und Anneliese Wellens. Zu Revisoren wählte die Versammlung: Heinz Deußen, Ralf Herberg und Hubert Minkenberg.

Norbert Spinrath gratulierte dem neu gewählten Vorstand und gab die Marschrichtung für den Bundestagswahlkampf vor. „Wir wollen den Bezug der SPD-Arbeit für die Menschen vor Ort herausstellen und zusagen, dass bei gewonnener Wahl sich sofort die Lebenssituation der Menschen im Kreis Heinsberg verbessert“, so Spinrath.

Und dazu gehöre die flächendeckende Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro sofort nach der Wahl und mit Wirkung zum 1. Februar 2014. Auch im Kreis Heinsberg würden viele Betriebe untertariflich bezahlen. Mehr als 26 Prozent der Arbeitsverhältnisse würden in Zeitarbeit, Leiharbeit oder als Minijobs ausgeführt.

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