Erkelenz - Vor dem Zug erst einmal zum Prinzenfrühstück

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Vor dem Zug erst einmal zum Prinzenfrühstück

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Markus Forg und der Elferrat sangen das karnevalistische Bekenntnis „Blau-Weiß sind unsre Farben“. Foto: Wichlatz
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Sitzungspräsident Klaus Reul wusste als reimende Schneeeule viel aus der Session zu berichten.

Erkelenz. Beim traditionellen Prinzenfrühstück im Alten Rathaus stärken sich die Tollitäten und blau-weißen Jecken für den Rosenmontagszug und halten Rückschau auf die Session. Sitzungsprädident Klaus Reul begrüßte die Gäste im Schneeeulen-Kostüm.

Diesmal wurden die Gäste in der guten Stube der Stadt von einer mehr als ausgewachsenen Schneeeule begrüßt. Unter Kostüm und Maske steckte Sitzungspräsident Klaus Reul. Auf dem Weg zur Zauberschule Hogwarts sei er in ­Erkelenz hängengeblieben und habe kurzerhand beschlossen, die Jecken durch die Session zu begleiten. Dabei seien ihm außergewöhnliche Menschen begegnet.

Einer davon ist Markus Forg, der singende Bestatter und Ex-Prinz aus der Erkelenzer Karnevals­dynastie. Er ließ sich nicht lange bitten und stimmte mit „Dremol maak mött“ den Erkelenzer Karnevalsklassiker an. Da wurden ­Erinnerungen an seinen kürzlich gestorbenen Onkel Heinz wach. Für die EKG-Hymne „Blau-Weiß sind unsre Farben“ holte er sich den Elferrat nach vorne, bevor die amtierenden Tollitäten Roland I. und Kristina I. (Knippertz) mit ihrem Hofstaateinmarschierten.

„Die Zeit seit der Proklamation ist viel zu schnell verflogen“, so Prinz Roland. „Doch wir haben viele interessante und wunderbare Menschen kennengelernt.“ Darüber hinaus sei es auch an der Zeit zu sehen, ob die Forderungen seiner Regierungserklärung umgesetzt worden seien. Was die Vertreter der Erkelenzer Politik betraf, konnte er zufrieden sein: Bürgermeister Peter Jansen präsentierte sich ohne „Schnörres“, denn sein Schnauzbart war dem Altweibertreiben zum Opfer gefallen. Auch die elf Linden, die zum Ersatz für die morsche Linde am Alten Rathaus im Stadtgebiet gepflanzt werden sollten, hatten einen Spender gefunden.

Dann zeigten die Geschwister Niklas und Lena Milewicz aus Alsdorf, dass sie zu Recht den Bundeswettbewerb „Jugend in der Bütt“ gewonnen hatten. Aus der befreundeten Stadt Bad Windsheim waren die Narren mit Orden und dem eigenen Fastnacht-Bier nach Erkelenz gekommen.

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